Cornelia Vospernik zur Leiterin des neuen Büros Nordosteuropa bestellt

Wien (OTS) - ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz hat Mag. Cornelia Vospernik zur Leiterin des neu gegründeten Büros Nordosteuropa bestellt. Vospernik wird die Berichterstattung aus der Tschechischen Republik, der Slowakischen Republik, Polen und den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen verantworten. Das Büro Nordosteuropa ist nach Peking und Istanbul bereits die dritte Erweiterung des Korrespondentennetzes unter der Geschäftsführung von Dr. Alexander Wrabetz. Nach dem Ausbau umfasst das Korrespondentennetz 17 Büros und 27 Journalistinnen und Journalisten. Cornelia Vospernik wird die genannten Länder von Wien aus betreuen und wird die ORF-Stützpunkte in Prag und Warschau leiten.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Das Korrespondentennetz ist eine wesentliche Säule der Informationskompetenz des ORF in allen Medien und wird nun weiter ausgebaut. Mit dem neuen Büro tragen wir auch der zunehmenden Bedeutung der betreuten Staaten im Rahmen der EU Rechnung und unterstreichen die traditionelle Stärke des ORF in der Mittel- und Osteuropa-Berichterstattung. Cornelia Vospernik hat ab 2007 das neue ORF-Büro in Peking praktisch aus dem Nichts aufgebaut und in ihrer Zeit als Fernost-Korrespondentin gezeigt, dass sie zu der Spitze der Topjournalisten des ORF gehört. Sie hat die Berichterstattung aus Asien nachhaltig geprägt. Unser Publikum honorierte diese neue, lebendige, mutige und authentische Reportertätigkeit von Cornelia Vospernik mit sehr viel Zuspruch. Es freut mich, mit Cornelia Vospernik abermals eine engagierte Frau und journalistischen Vollprofi mit der Leitung der Berichterstattung aus unseren nordöstlichen Nachbar- und EU-Ländern betrauen zu können."

Mag. Cornelia Vospernik: "Ich freue mich auf diese neue Herausforderung und bedanke mich für das in mich gesetzte Vertrauen. Der nordosteuropäische Raum ist eine spannende und vielfältige Region, die in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird. Es wird in dieser Funktion darum gehen, sie dem ORF-Publikum durch profunde öffentlich-rechtliche Information journalistisch näherzubringen!"

Cornelia Vospernik, 1969 in Villach geboren, wuchs zweisprachig (Deutsch/Slowenisch) auf und besuchte das Bundesgymnasium für Slowenen in Klagenfurt. Bereits mit 15 Jahren begann Vospernik ihre ORF-Karriere in der slowenischen Abteilung des ORF-Landesstudios Kärnten. Nach ihrer Matura an der internationalen Schule in Duino bei Triest begann Vospernik in Graz ein Dolmetschstudium für Slowenisch und Italienisch, das sie 1994 mit dem Magister abschloss. Während der gesamten Studienzeit arbeitete sie immer wieder für den ORF. Als Redakteurin des Aktuellen Dienstes im ORF-Landesstudios Kärnten wechselte Vospernik 1996 in die Redaktion der "Zeit im Bild" nach Wien. Seit 1999 moderierte sie auch die Spät-"ZiB". Ihren Beruf als Dolmetscherin hat Cornelia Vospernik nie aus den Augen verloren und nebenbei als Dolmetscherin, Übersetzerin und Lehrbeauftragte an der Universität Graz gearbeitet. Ab Jänner 2000 war Cornelia Vospernik als Auslandskorrespondentin in London, wo sie zwei Jahre das Korrespondentenbüro leitete. Danach war sie Redakteurin der ORF-Hauptabteilung Information und zeitweise als Moderatorin von "ZiB"-Sendungen bzw. des "Weltjournals" zu sehen. Von 2007 bis Ende 2010 leitete sie höchst erfolgreich das ORF-Büro in Peking. Nach ihrer Rückkehr nach Wien war sie für die Information von ORF eins verantwortlich.

Die ORF-Korrespondenten im Überblick - von Buenos Aires bis Zürich

Mit der Neugründung des Büros Nordosteuropa sind für den ORF nun 27 Korrespondentinnen und Korrespondenten in insgesamt 17 Büros weltweit tätig: Christian Wehrschütz (Belgrad), Peter Fritz, Johannes Marlovits und Maria Seifert (Berlin), Raimund Löw, Cornelia Primosch und Ernst Kernmayer (Brüssel), Ernst Gelegs (Budapest), Esther-Marie Merz (Buenos Aires), Christian Schüller (Istanbul), Karim El-Gawhary (Kairo), Bettina Madlener (London), Josef Manola (Madrid), Carola Schneider und Markus Müller-Schinwald (Moskau), Cornelia Vospernik (Nordosteuropa), Eva Twaroch, Hans Woller und Kristina Stiller (Paris), Jörg Winter (Peking), Mathilde Schwabeneder und Barbara Ladinser (Rom), Ben Segenreich (Tel Aviv), Hanno Settele, Wolfgang Geier und Tim Cupal (Washington) sowie Raphaela Stefandl (Zürich).

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