FPK-LPO Scheuch: Linke Einheitspartei spricht sich gegen Freiwillige Feuerwehr aus!

Skandal im Kärntner Landtag - LEP stimmte gegen Ehrungsgesetz - Schlag ins Gesicht der freiwilligen Organisationen

Klagenfurt (OTS) - Am Rande der gestrigen Landtagssitzung sorgte die Linke Einheitspartei für einen handfesten Skandal. Rot, Schwarz und Grün stimmten gegen das Kärntner Ehrungsgesetz und damit auch gegen die Kärntner Erinnerungsmedaille für Katastropheneinsätze. Die notwendige Novellierung dieses Gesetzes hätte eine korrekte Verleihung von Gratulationen und Auszeichnungen geregelt, welche in der jetzigen Form gegen die Datenschutzrichtlinie verstoßen und somit rechtswidrig sind. "Das Abstimmungsverhalten der Linken Einheitspartei ist ein Schlag in das Gesicht eines jeden ehrenamtlichen und freiwilligen Helfers im Lande", betont der freiheitliche Landesparteiobmann LHStv. Ing. Kurt Scheuch.

Am 5. November 2012 haben Hochwasser in Kärnten, insbesondere in Lavamünd, schwere Schäden hinterlassen. In 734 Einsätzen konnten 488 Feuerwehren mit einer Gesamtstärke von 4.530 Männern/Frauen durch ihren selbstlosen Einsatz das Schlimmste vom Land abwenden und die Lage unter Kontrolle bringen. Mit 22.000 Einsatzstunden (davon in Lavamünd rund 11.500 Stunden) war es wohl einer der größten Einsätze, die Kärnten je erlebt hatte. "Unser Heimatland wird euch diesen Einsatz, bei dem ihr euch teils bis zur völligen Erschöpfung aufgeopfert habt, niemals vergessen. Es ist mehr als unverständlich und letztklassig, dass Peter Kaiser, Gabriel Obernosterer und Frank Frey dieses Gesetz aus rein politischem Kalkül verhindern", stellt Scheuch kopfschüttelnd fest.

Die Freiheitlichen in Kärnten haben mit der Novellierung des Kärntner Feuerwehrgesetzes die Aufstellung der KAT-Züge und der Doppelmitgliedschaft wichtige Initiativen für die Feuerwehr in Kärnten gesetzt. "Wir haben damit endlich mit jahrzehntelangen Verfehlungen von Rot und Schwarz aufgeräumt. Seitens der Freiheitlichen wird es jedenfalls zu jedem Zeitpunkt die volle Unterstützung für die Freiwillige Feuerwehr geben", betont Scheuch und fordert die LEP auf, diesen Fehler schnellstmöglich zu korrigieren und sich bei den freiwilligen Organisationen dieses Landes zu entschuldigen.

Im Jahr 2012 gab es vorläufig insgesamt 2.322 Einsätze, 16.882 Männer/Frauen waren im Einsatz und es wurden 48.038 Arbeitsstunden geleistet.

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