AUVA feiert 125 Jahr-Jubiläum des Unfallversicherungsgesetzes im Parlament

Wien (OTS) - "In einer sich verändernden Welt blickt die AUVA nach vorne. Wir wollen auch weiterhin ein wichtiger Begleiter der Wirtschaft bleiben", sagte Renate Römer, Obfrau der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt, am Donnerstag im Rahmen eines feierlichen Festaktes im Parlament. Etwa 300 geladene Gäste feierten die Entstehung des Unfallversicherungsgesetzes vor 125 Jahren. Obfrau Römer betonte, dass sich die Mitarbeiter der AUVA als Team gemeinsam neuen Herausforderungen stellen werden.

Am 28. Dezember 1887 wurde das Unfallversicherungsgesetz im österreichischen Parlament verabschiedet, als erstes Sozialversicherungsgesetz und damit als Grundstein unseres Sozialversicherungswesens. Die Gründung der Arbeiterunfallversicherungsanstalt, die später zur AUVA wurde, folgte zwei Jahre darauf.

Als größter Unfallversicherungsträger übernahm es daher auch die AUVA, diese Jubiläumsfeier zu veranstalten. Gratuliert hat der Präsident der Österreichischen Wirtschaftskammer, Christoph Leitl:
"Die Leistungen der AUVA, seien es die Ärzte in den Unfallspitälern oder die Experten der Prävention, sind Weltspitze", so Leitl.

Als Vertreter des Gewerkschaftsbundes gratulierte Josef Muchitsch:
"Das Unfallversicherungsgesetz war und ist ein wesentlicher Teil der österreichischen Sozialpartnerschaft."
Gesundheitsminister Alois Stöger lobte die Entstehung des Gesetzes als einen Meilenstein im Prozess zur Erlangung sozialer Gerechtigkeit in Österreich: "Vieles hat sich getan in der Unfallversicherung und ich bin stolz, an einigen Entscheidungen in den letzten Jahren maßgeblich mitgearbeitet zu haben. Eine Institution wie die AUVA ist für unsere Gesellschaft von enormer Bedeutung."

Lesung aus Kafka-Briefen

Der wohl bekannteste Mitarbeiter der Arbeiterunfallversicherungsanstalt war Franz Kafka. Einen der Höhepunkte der Veranstaltung bot deswegen Burgschauspieler Wolfgang Böck. Er las aus Texten, die der Jurist Kafka im Rahmen seiner Tätigkeit als Jurist geschrieben hatte - etwa aus einem Brief, in dem er seine Vorgesetzten, den "löblichsten Vorstand", um eine Gehaltserhöhung von 600 Kronen bat.

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 4,7 Millionen Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen Arbeiterinnen und Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 450.000 Selbständige sowie 1,4 Millionen SchülerInnen und Studierende. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung fast zur Gänze aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Prävention ist dabei die vorrangige Kernaufgabe der AUVA, denn die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von Berufskrankheiten senkt die Kosten für die drei weiteren Unternehmensbereiche Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten.

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