FP-Irschik: Donaufelder Bach ist rot-grüner Irrsinn

Millionenprojekt ist reinste Bürgerverhöhnung

Wien (OTS/fpd) - Bereits im Oktober 2011 wurde in der Floridsdorfer Bezirksentwicklungskommission das "Leitbild Donaufeld" von der MA 21B ("Stadtteilplanung und Flächenwidmung") vorgestellt. Diese Studie, welche die Kleinigkeit von 90.000 Euro kostete, beinhaltet - wenig verwunderlich - keine Stellplätze für Autos, dafür ausgedehnte Radwege und Fußgängerpromenaden, sowie nebst anderen Schwachsinnigkeiten, einen Bach, der durch die Siedlung fließt, berichtet heute der Bezirksparteiobmann der FPÖ-Floridsdorf, LAbg. Wolfgang Irschik.

Jetzt, rund ein Jahr später, präsentierten die Grünen in der Bezirksvertretungssitzung eben diesen "Donaufelder Bach". Geführt werden soll er auf einer Länge von rund sieben Kilometern vom Marchfeldkanal zur Alten Donau, also quer durch den Bezirk.
"Allein die Erdarbeiten würden rund 3,9 Millionen Euro ausmachen. Nebenbei müssten rund fünfzehn Straßenzüge unterführt, Kanal-, Strom-, Gas- und Wasserleitungen verlegt und natürlich Grundstücke angekauft werden. Die Kosten würden extreme Ausmaße erreichen und die Bauarbeiten für das Projekt Jahre dauern", gibt Irschik zu bedenken.

Auch die SPÖ findet dieses Wahnsinnsprojekt großartig und "visionär". Abgesehen davon, dass einmal ein SPÖ-Bundeskanzler sagte, "...wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen...", sei das Millionenprojekt die reinste Bürgerverhöhnung.

In Zeiten, in denen die Gebührenlawine die Wiener Bevölkerung überrollt, wo der Heizkostenzuschuss für die sozial Schwächsten gestrichen wird und die rot-grüne Stadtregierung trotzdem im neuen Jahr ein Defizit von etwa 4,4 Milliarden Euro zusammenschustert, ist dieses Horror-Projekt ein wirklich starkes Stück. "Die FPÖ lehnt diesen Schwachsinn kategorisch ab", sagt Irschik abschließend. (Schluss) hn

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