Mindestlohntarif für KindergartenassistentInnen steigt durchschnittlich um 3,18 Prozent

vida: Auch für Au-Pairs gilt ab 2013 ein neuer Mindestlohn

Wien (OTS/ÖGB) - Die Gewerkschaft vida erreichte beim Bundeseinigungsamt, das im Sozialministerium angesiedelt ist, die Anhebung der Mindestlöhne für KindergartenhelferInnen und -assistentInnen. Mit Anfang 2013 steigen die Mindestlöhne um einen Sockelbetrag von 45 Euro. Der Mindestlohntarif gilt für KindergartenhelferInnen bzw. KindergartenassistentInnen, die in privaten Kindergärten beschäftigt sind.

Ab 1. Jänner 2013 beträgt der Mindestlohn für die unterste Lohngruppe damit 1.325 Euro. "Erfreulich ist zudem, dass es uns gelungen ist, für die Beschäftigten auch in den arbeitsrechtlichen Bestimmungen Verbesserungen zu erreichen, die sich ebenfalls in Geld auswirken. Zeiten der Elternkarenz werden ab 1.Jänner 2013 bei der Vorrückung im Lohnsystem im Ausmaß von zwölf Monaten angerechnet", sagt Michaela Guglberger, Sekretärin der vida Bundesfachgruppe Soziale Dienste.

Au-pairs: Mindestlohn auf neue Geringfügigkeitsgrenze angehoben

Mit Jahresanfang 2013 tritt auch ein neuer Mindestlohntarif für Au-pairs in Kraft. Der monatliche Mindestlohn für maximal 20 Wochenstunden Arbeitszeit inklusive Arbeitsbereitschaft wird mit 1. Jänner 2013 auf 386,80 Euro angehoben. Das entspricht der Geringfügigkeitsgrenze für das Jahr 2013.

HausgehilfInnen und Hausangestellte: Endlich österreichweit einheitliche Mindestlöhne

Für die HausgehilfInnen und Hausangestellten hat vida die Umstellung von neun - je nach Bundesland unterschiedlichen - Mindestlohntarifen auf einen österreichweit gültigen Mindestlohntarif erreicht. Die durchschnittliche Erhöhung auf die bisherigen Lohntafeln beträgt 8,2 Prozent. Die nächste Erhöhung des Mindestlohntarifs für die HausgehilfInnen und Hausangestellten findet 2015 statt. Einige Positionen, darunter die Stundenlöhne in Wien und Niederösterreich für ArbeitnehmerInnen, die nicht im privaten Haushalt des Arbeitgebers wohnen, werden schrittweise bis 2016 an die österreichweit gültigen Bestimmungen angepasst (in Oberösterreich:
bis 2014). Auch bei den Hausgehilfinnen und Hausangestellten werden Zeiten der Elternkarenz ab 1. Jänner 2013 bei der Vorrückung im Lohnschema im Ausmaß von zwölf Monaten angerechnet.

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