Stubenmusi, Advent wie damals, Perchtenmasken

Vorweihnachtliches "Land und Leute"-Landwirtschaftsmagazin - Samstag, 22. Dezember um 15.40 Uhr in ORF 2

St. Pölten (OTS) - Das sind die Themen der "Land und Leute"-Ausgabe vom 22. Dezember 2012 um 15.40 Uhr in ORF 2:

*Musikbauernhof.
Der Eschbachhof liegt umgeben von Wiesen und Wäldern in 1060 m Seehöhe auf dem Roßbrand, dem Hausberg von Radstadt im Salzburger Land. Das Besondere dieses Hofes ist die nun schon über die Grenzen Österreichs hinaus bekannte Familienmusik - die Eschbachmusi. In der Adventzeit ist es Tradition, sich mit den Gästen in die Stube zu setzen und zu musizieren - ein Beispiel für die große Angebotspalette beim Urlaub am Bauernhof.

*"Land und Leute Favorit 2012".
Das Publikum hat gewählt: Die Milchbäuerin Olga Voglauer aus Fellersdorf in Kärnten hat das Rennen gemacht und die meisten Publikumsstimmen erhalten. Die junge Landwirtin beweist, dass Innovation und naturnahe Produktion einander nicht widersprechen müssen. Durch ihr Engagement schafft sie beim Konsumenten Bewusstsein für bäuerliche Bioqualität und regionale Lebensmittel.

*Unterstützung am Hof.
Auf vielen Höfen werden alte oder behinderte Angehörige von den Bauersleuten selbst betreut und gepflegt. Für sie bietet die Sozialversicherungsanstalt der Bauern Fortbildungs- und Erholungsseminare an, die zweifachen Nutzen bringen: Pflegende Angehörige schöpfen neue Kraft - und das reduziert letztlich dann auch wieder die Versicherungskosten für Heimaufenthalte.

*Advent wie damals.
Der malerische Ort Pürgg am Grimming wird auch das obersteirische Kripperldorf genannt, weil die Anordnung der Häuser an die sogenannten Landschaftskrippen erinnert. An den ersten zwei Adventwochenenden sind traditionell die Häuser, Ställe und Höfe des Ortes für die Besucher geöffnet, wo Lebkuchen, Bratäpfel, Weihnachtskekse und alte Handwerkskunst gezeigt und angeboten werden. Ein Advent wie damals, mit leisen Tönen.

*Perchtenmasken.
Im gesamten Alpenraum symbolisieren die sogenannten Raunächte zwischen dem Heiligen Abend und dem 6. Jänner die dunkelste Zeit im Jahr. In vielen Teilen Österreichs gibt es Perchtenumzüge und die dabei benutzten Masken entsprechen den dämonischen Bildern der Naturgeister. Im kärntnerischen Wiedweg haben zwei Holzbildhauer ihr Hobby zum Beruf gemacht - sie schnitzen in ihrer "Maskenklinik" außergewöhnliche Perchtenmasken.

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