• 13.12.2012, 14:14:51
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Greenpeace-Erfolg: Levi's verzichtet auf gefährliche Chemikalien

Größter Jeansproduzent der Welt schließt sich Detox-Kampagne an

Utl.: Größter Jeansproduzent der Welt schließt sich Detox-Kampagne
an =

Wien (OTS) - Die weltweit größte Jeansmarke Levi's hat heute bekannt
gegeben, bis 2020 auf giftige Chemikalien in ihren Produkten und der
gesamten Lieferkette zu verzichten. Levi's schließt sich damit der
internationalen Detox-Kampagne von Greenpeace an. "Die Entscheidung
von Levi's zeigt uns, dass auch große Marken auf giftfreie Mode
setzen wollen. Nun muss auch anderen Herstellern wie Calvin Klein,
Gap und Victoria's Secret der Knopf aufgehen, damit sie ihre
Abhängigkeit von der Verwendung gefährlicher Chemikalien endlich
beenden", so Claudia Sprinz, Konsumentensprecherin von Greenpeace.

Als Teil der Selbstverpflichtung beginnt Levi's, bis Juni 2013
sämtliche Daten ihrer 15 größten Zulieferer über die Freisetzung
gefährlicher Chemikalien offenzulegen. Diese Produktionsbetriebe
befinden sich in China, Mexiko und anderen Ländern des Globalen
Südens. Bis Ende 2013 sollen dann 25 weitere Hauptlieferanten folgen.
Außerdem hat sich Levi's verpflichtet, schon bis Ende 2015 auf die
Verwendung besonders gefährlicher Chemikalien, wie Perfluorierte
Kohlenwasserstoffe (PFC), zu verzichten.

Die Ankündigung von Levi's, sich der Greenpeace-Kampagne
anzuschließen folgte nur acht Tage nach der Veröffentlichung des
Greenpeace Reports "Giftige Bedrohungen 3: Die Rolle Mexikos in der
Schadstoffbelastung der globalen Textilindustrie" am 5. Dezember
2012. Der Jeanshersteller ist damit die elfte Modemarke nach Marken
wie ZARA, Esprit und Mango, die sich zur Verbannung gefährlicher
Chemikalien bekennt. Bereits über 210.000 Menschen haben seither die
Greenpeace-Petition für giftfreie Mode bei Levi's unterzeichnet. Auch
über Facebook und Twitter haben zehntausende Menschen Levi's zum
"Entgiften" aufgerufen. Zusätzlich haben über 700 Menschen in über 80
Städten weltweit vor Levi's Geschäften protestiert.

"Levi's hat sich dazu verpflichtet, eine führende Rolle in der
Textilbranche einzunehmen. Das ist ein wichtiger Schritt für die
Menschen, die von der Wasserverschmutzung durch die Textilindustrie
in China und Mexiko unmittelbar betroffen sind. Greenpeace fordert
von den Modeherstellern, die Freisetzung dieser Gifte zu beenden. Bis
2020 muss gewährleistet sein, dass alle Produktionsbetriebe giftfrei
produzieren", fordert Sprinz. "Wir werden auch in Zukunft unseren
Fokus auf jene Modemarken richten, die Giftstoffe zur Produktion
ihrer Mode verwenden und uns dafür einsetzen, dass sie diese durch
harmlose Substanzen ersetzen."

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