- 13.12.2012, 11:08:57
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SP-Vettermann: Kontrollamt stellt Wiener Schulsanierungspaket gutes Zeugnis aus
Wien (OTS/SPW-K) - Der vorliegende Kontrollamtsbericht stellt dem
Wiener Schulsanierungspaket, das von 2008 bis 2017 läuft, ein gutes
Zeugnis aus. "Explizit positive Erwähnung finden beispielsweise die
effiziente Abwicklung der einzelnen Projekte, die Einhaltung der
veranschlagten Kosten sowie die Arbeitsaufteilung zwischen den
beteiligten Magistratsabteilungen und anderen Institutionen", betont
heute der SP-Bildungssprecher und Gemeinderat Heinz Vettermann.
Das Kontrollamt stellte beispielsweise konkret fest, dass bei den
bisher abgerechneten Projekten der Kostenrahmen eingehalten bzw.
sogar unterschritten wurde. Bei den derzeit laufenden Projekten
konnte das Kontrollamt feststellen, dass die voraussichtlichen
Abrechnungssummen unter den Genehmigungssummen liegen - die Kosten
halten.
Weiters stellte das Kontrollamt fest, dass die Abwicklung des
Schulsanierungspaketes nach den standardisierten Regeln des
Projektmanagements erfolgte und somit eine strukturierte und
zielführende Vorgehensweise feststellbar war.
Zweite Überprüfung mit gutem Ergebnis
Bereits im Herbst 2010 wurde das Schulsanierungspaket von der
internen Revision einer Routineprüfung unterzogen. Auch bei dieser
Prüfung wurde damals festgestellt, dass das Schulsanierungspaket von
Anfang an klar, übersichtlich und transparent kommuniziert wurde.
Das Schulsanierungspaket läuft zehn Jahre lang bis zum Jahr 2017,
insgesamt werden 570 Mio Euro in substanzerhaltende Maßnahmen in 242
allgemein bildenden Pflichtschulen investiert. Die Stadt Wien
unterstützt die Bezirke mit einer Sonderförderung von 40 Prozent. Die
einzelnen Investitionen je Standort haben eine Bandbreite von 18.000
Euro bis 9 Mio Euro. Bis Ende des Jahres - zur Halbzeit des Programms
- werden bereits etliche Schulgebäude zur Gänze saniert sein, bisher
wurden über 215 Mio Euro in Wiens Schulgebäude investiert.
"Mit dem Schulsanierungspaket werden hunderte Arbeitsplätze in
Wien gesichert. Das ist in konjunkturell angespannten Zeiten auch ein
positives Signal für den Wirtschaftsstandort Wien. Durch eine
zentrale Projektsteuerung in der MA 56 - Wiener Schulen läuft es
bisher sehr erfolgreich", so der SP-Gemeinderat.
Mobilklassen werden gerne genutzt
Hingewiesen wird im Kontrollamtsbericht auch darauf, dass der
Anteil an Mobilklassen bei den allgemeinen Pflichtschulen nur bei
rund 5 Prozent liegt. "Der Bericht bestätigt, dass Mobilklassen als
geeignetes Mittel zur Abdeckung von kurzfristigem Raumbedarf
errichtet werden und damit auch der Wunsch von Eltern für einen
bestimmten Schulstandort berücksichtigt werden kann", so
SP-Vettermann. Auch betreffend den in die Jahre gekommenen
Schulstandort Pirquetgasse in Wien-Donaustadt werde intensiv an einer
Lösung gearbeitet, geplant sei ein kompletter Neubau.
(Schluss)
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