• 13.12.2012, 09:34:20
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FP-Gudenus: Falsches Spiel von Ober-Zocker Häupl

Haupttäter will jetzt Vorreiter im Bekämpfen der Spekulation spielen

Utl.: Haupttäter will jetzt Vorreiter im Bekämpfen der Spekulation
spielen =

Wien (OTS/fpd) - "Wir haben niemals Derivatgeschäfte gemacht", so
Bürgermeister Häupl gegenüber einer Zeitung, die sich, laut eigenen
Angaben, sicher nicht im Eigentum der SPÖ, sondern einer Stiftung
befindet. Da fragt sich der Eingeweihte: Hat dieser Mann überhaupt
keine Ahnung, was in der Stadt passiert, lügt er einfach oder gibt es
andere Gründe, die ihm den Durchblick rauben? "Noch im
Rechnungsabschluss 2010 waren 184 Millionen Euro als SWAP ausgewiesen
- das ist Kasino pur", klärt Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender
Bundesparteiobmann Häupl auf, dem - im für ihn besten Fall - die
Rechnungsabschlüsse ebenso fremd sind wie die Budgets. Und weiter:
"Sogar das städtische Kontrollamt hat in einem Prüfbericht belegt,
dass die städtische Stadthalle bei Zockereien 7,5 Millionen Euro in
den Sand gesetzt hat. Von den Spekulationen gegen den Schweizer
Franken, bei dem seine Finanzstadträtin Brauner schon hunderte
Millionen Euro verbrannt hat und noch immer mit 1,7 Milliarden Euro
in diesem Währungskasino spielt, und von der Häupl-Stiftung AVZ, die
durch missglückte Aktien-Geschäfte mehr als 1,5 Milliarden Euro
Volksvermögen vernichtet hat, ganz zu schweigen."

Dass der sozialistische Bürgermeister jetzt medienwirksam ein
Spekulationsverbot fordert, ist lächerlich. "Wir Freiheitliche
fordern das seit Jahren - und es wurde von der Häupl-Partie immer
abgeschmettert", berichtet Gudenus, "erst am Dienstag hat er einen
Anti-Spekulationsantrag der Freiheitlichen für den heutigen Landtag
mit juristischen Winkelzügen verhindern lassen." Gudenus kündigt an:
"Jetzt werden wir wesentliche Elemente des Antrags morgen im
Gemeinderat einbringen. Da wird sich zeigen, ob Häupl wieder einmal
nur der Mann der leeren Worte ist, oder ob er endlich einmal zu dem
steht, was er den Bürgern großartig verspricht." Nachsatz: "Im selben
Atemzug muss man natürlich darüber sprechen, welche Konsequenzen,
auch personelle, aus den gigantischen Spekulationsverlusten in Wien
zu ziehen sind." (Schluss)

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