• 13.12.2012, 09:13:39
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Wieder Katzenschwemme in der PFOTENHILFE Lochen (OÖ)

Mehrere Katzen trotz eisiger Temperaturen einfach ausgesetzt

Utl.: Mehrere Katzen trotz eisiger Temperaturen einfach ausgesetzt =

Wien (OTS) - In den letzten Wochen wurde das Tierheim Pfotenhilfe
Lochen mit Katzen regelrecht überflutet. Einige Tiere wurden halb
erfroren im Schnee entdeckt und in die PFOTENHILFE Lochen gebracht,
andere wurden von den skrupellosen Besitzern direkt vor dem Tierheim
abgestellt. Hinzu kommen alltägliche Übernahmen von Katzen aus
schlechter Haltung. Erst vor wenigen Tagen wurden 17 Tiere aus einer
winzigen Wohnung in die Pfotenhilfe Lochen übersiedelt.

Vor allem die vielen ausgesetzten Katzen machen betroffen.
"Offensichtlich gibt es einige herzlose Menschen, die ihre Haustiere
sogar im tiefsten Winter los werden wollen." berichtet Johanna
Stadler, Geschäftsführerin der Pfotenhilfe Lochen. "Das Leid der
teilweise erst wenige Wochen alten Kätzchen, das wir täglich
miterleben müssen, ist unbeschreiblich." Die meisten Tiere leiden an
Erfrierungen und Krankheiten und müssen in der Pfotenhilfe Lochen
mühsam wieder aufgepäppelt werden. Würden alle Halter ihre Katzen
kastrieren lassen, würde es weit weniger ungewollten Katzennachwuchs
geben.

Bereits seit dem Jahr 2005 gilt in Österreich die
Kastrationspflicht von Katzen. Trotzdem ist diese vor allem in
ländlichen Gebieten bei einer Vielzahl von Katzen immer noch nicht
erfüllt worden. "Es gibt nur eine Lösung, um die ständige Vermehrung
der Katzen in den Griff zu bekommen - jede Katze, die regelmäßig
Zugang ins Freie hat, muss unbedingt kastriert werden." weiß Johanna
Stadler, Geschäftsführerin der Pfotenhilfe Lochen. Obwohl es das
Gesetz vorschreibt, dass alle Katzenkastriert werden müssen, sieht
die Realität leider anders aus. Auch angedrohte Strafen bis zu 3750
Euro helfen wenig.

Zu den vielen ausgesetzten Katzen kommen die Streunerkatzen hinzu,
die es im Winter besonders schwer haben. In vielen Gegenden werden
streunende Katzen von engagierten Menschen aus Mitleid regelmäßig
gefüttert. Dazu Johanna Stadler: "Wer sich um Streuner kümmert,
sollte diese auch kastrieren lassen. Ansonsten führt das regelmäßige
Füttern nur dazu, dass sich die Katzen ungehindert weiter vermehren."

Einige der abgegebenen Katzen sind erst wenige Monate alt und
können bereits an gute Plätze vergeben werden. Wer die Kätzchen
kennen lernen möchte, kann sich an die Pfotenhilfe Lochen wenden und
unter der Nummer 0664 / 541 50 79 einen Termin vereinbaren.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PFH

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