Wöginger: Generationen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden

Verantwortung, Verständnis und Solidarität zwischen den Generationen sind die Grundpfeiler einer funktionierenden Gesellschaft

Wien, 11. Dezember 2012 (ÖVP-PD) "Wir sind eine altersbunte Gesellschaft, die sich im demographischen Wandel befindet. Der demographische Wandel heißt nicht nur, das wir alle länger leben, sondern er heißt auch, es werden immer weniger Kinder geboren. Deshalb müssen wir in Zukunft das Alter nicht mehr von der Kategorie des Abbaus betrachten, sondern vielmehr von der Kategorie der Weisheit und der Fähigkeiten. Und wir müssen generationenübergreifend den Familien mit Respekt, Anerkennung und mit der Unterstützung einer gesamten Gesellschaft aufwarten, um die Entscheidung zu Kindern zu erleichtern", so August Wöginger, Generalsekretär des ÖAAB. ****

"Zeit ist das Kostbarste in unserer Gesellschaft. Vor allem Kinder und alte Menschen brauchen Zeit. Hier dürfen die Generationen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Wir wissen, dass Arbeit und Leistung das Leben erfüllen, Sinn stiften, und Teil einer positiven Lebensgestaltung sein können. Aber wir wollen auch Zeit für unsere Eltern und für unsere Kinder haben, weil das ein menschliches Gesicht einer Gesellschaft ausmacht. Leistungen werden nicht nur im Berufsleben, sondern eben auch in der Familie, in Vereinen und in der Freizeit erbracht. Hier ist die Politik gefordert, die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen die Leistung in den verschiedensten Formen anerkennt und fördert", so der ÖAAB-Generalsekretär. ****

"Jede Generation ist mit den Umständen ihrer Zeit konfrontiert und hat jeweils bestimmte Ressourcen zur Verfügung. Ein Aufwiegen des gegenseitigen 'Habens' oder 'Nicht Habens' würde in jedem Fall zu einer Neiddebatte führen und ist kontraproduktiv. Verantwortung, Verständnis und Solidarität zwischen den Generationen sind die Grundpfeiler einer funktionierenden Gesellschaft. Es gilt, jenen Menschen mit aller Vehemenz unter die Arme zu greifen, die - aus welchem Grund auch immer - nicht selbst zurechtkommen. Das ist unsere christlich-soziale Verantwortung. In den allermeisten Fällen geht es hier um Hilfe auf Zeit und um Hilfe zur Selbsthilfe. Wir wollen den Bürgerinnen und Bürger in unserem Land ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Das unterscheidet die ÖVP von der SPÖ, die genau das Gegenteil will: die Menschen in die Abhängigkeit des Staates bringen und sie bevormunden", so Wöginger abschließend.

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