Spindelegger: Brauchen neuen Zusammenhalt zwischen Generationen - FOTO

ÖVP-Generationenbeauftragte Kaufmann, Khol und Rausch nehmen Arbeit auf

Wien, 11. Dezember 2012 (ÖVP-PD) "Wir brauchen einen neuen Zusammenhalt zwischen den Generationen", so ÖVP-Bundesparteiobmann Michael Spindelegger bei der heutigen Präsentation der Generationen-Beauftragten der ÖVP. Wie bereits in der Österreich-Rede angekündigt, hat der ÖVP-Chef eine Gruppe von Personen eingesetzt, die sich mit der altersbunten Gesellschaft auseinandersetzen werden. Mitglieder des Generationen-Teams werden die stellvertretende Bundesparteiobfrau Andrea Kaufmann, Seniorenbund-Obmann Andreas Khol sowie JVP-Bundesobmann-Stellvertreterin Bettina Rausch sein. ****

"Die Lebenserwartung steigt Gott sei Dank immer weiter. Das bedeutet aber auch, dass das Verhältnis zwischen Erwerbstätigen und Nicht-Erwerbstätigen immer ungleicher wird. Darauf brauchen wir Antworten und das stellt uns vor neue Herausforderungen", betont Spindelegger. Der ÖVP-Obmann unterstreicht die Wichtigkeit eines gemeinsamen Wertefundaments bestehend aus Solidarität und Subsidiarität. "Wir werden weiterhin daran arbeiten, Frühpensionen einzudämmen, aber auch die Schaffung von altersgerechten Arbeitsplätzen voranzutreiben", so der Vizekanzler, der sich die Festschreibung von altersgerechten Arbeitsplätze in einer Betriebsverfassung vorstellen kann. Außerdem verweist Spindelegger auf die künftigen Herausforderungen im Bereich der mobilen Pflege und des altersgerechten Wohnens.

Die Bundesobmann-Stellvertreterin der Jungen ÖVP, Bettina Rausch, stellt klar, dass gerade die Jungen kein Interesse daran haben, Gruppen gegeneinander auszuspielen. "Wir müssen aufeinander zugehen. Denn schließlich ist es wie in jedem Team: Entweder wir halten zusammen, oder wir verlieren zusammen", so Rausch. Für die junge Generation will sie eine Schule, die auf das Leben vorbereitet, und bessere Rahmenbedingungen am Arbeitsmarkt, wie zum Beispiel höhere Einstiegsgehälter, um den Jungen Chancen zu ermöglichen.

Andrea Kaufmann, ÖVP-Bundesobmann-Stellvertreterin, unterstreicht die Verantwortung, die Eltern mit Kindern zu tragen haben: "Hier geht es einerseits um Verantwortung für die nachfolgende, aber auch für die vorherige Generation." Eine bestmögliche Entlastung für die heimischen Familien zu gewährleisten, sei ebenso wichtig, wie kreative Arbeitszeitmodelle zu etablieren. Sie verweist zudem auf Modelle des intergenerativen Wohnens und Lernens. "Hier können Junge von Älteren profitieren und umgekehrt", so Kaufmann.

Seniorenbundobmann Andreas Khol betont den Stellenwert des Generationenvertrages: "Der Generationenvertrag ist ein partnerschaftliches und gemeinwohlorientiertes Modell. Die altersbunte Gesellschaft sieht Generationen als Puzzlesteine, die gemeinsam ein buntes Bild ergeben." Khol spricht sich für bessere Einstiegsgehälter aus, stellt aber gleichzeitig klar, dass man Ältere nicht abschreiben sollte. Es gehe darum, dass beide Seiten im Arbeitsmarkt ihren Platz haben. Weiters sieht Khol zahlreiche Möglichkeiten, im Bereich der IT die Zusammenarbeit zwischen Jungen und Älteren zu stärken. Vor allem der Zugang zum Internet soll verbessert werden. Der Seniorenbund-Obmann kann sich außerdem vorstellen, die Rehabilitation, die derzeit nur Erwerbstätigen zugänglich ist, auch für Kinder, Jugendliche und Senioren zu ermöglichen.

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