Wehsely, Berger-Krotsch, Vana: "Rüsten Wiener ArbeitnehmerInnen gut für die Zukunft"

waff Arbeitsprogramm beschlossen

Wien (OTS/SPW-K) - Das Arbeitsprogramm des waff (Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds) wurde Montagnachmittag mit nur einer Gegenstimme - diese kam von der FPÖ- beschlossen. Das Arbeitsprogramm des waff garantiert auch für 2013, dass die Wiener ArbeitnehmerInnen bei ihrer Aus- und Weiterbildung für bessere Jobchancen gefördert und gezielt beim Weiterkommen im Beruf unterstützt werden können.

"Insgesamt profitieren von den maßgeschneiderten Maßnahmen und Programmen über 26.000 WienerInnen", so die stellvertretende waff Vorstandsvorsitzende, SP- LAbg. Tanja Wehsely, waff-Vorstandsmitglied SP-LAbg. Nicole Berger-Krotsch und LAbg. Monika Vana (Grüne). Der Fokus liegt dabei auf Jugendlichen, formal weniger gut ausgebildeten ArbeitnehmerInnen und hier insbesondere auf der Förderung des Nachholens von formalen Bildungsabschlüssen, sowie auf Frauen und MigrantInnen. Das seien auch jene Gruppen, die es am Arbeitsmarkt besonders schwer haben, betonen Wehsely und Vana unisono. Mit rund 39 Mio. Euro ist die Dotierung des waff durch die Gemeinde Wien gleich geblieben. Wehsely, Berger-Krotsch und Vana: "Also kein einziger Cent weniger für Wiens ArbeitnehmerInnen."

"Wiener Ausbildungsgarantie, denn wir lassen keinen Jugendlichen im Stich"

Als ein Beispiel nennen die Gemeinderätinnen das Erfolgsmodell "Wiener Ausbildungsgarantie", das in Kooperation von AMS Wien und waff umgesetzt wird. "Wenn Jugendliche eine Ausbildung machen wollen, bekommen sie entweder einen Lehrplatz, eine Qualifizierung oder ein unterstützendes Beratungs- und Begleitungsangebot, wenn sie nicht wissen, wie es weitergehen soll." Jene 3500 Jugendlichen, die keine Lehrstelle in einem Betrieb finden, erhalten eine vollwertige Ausbildung. Damit haben sie eine sichere Lehrstelle und eine Zukunftsperspektive. "Wir halten an der Wiener Ausbildungsgarantie ohne Wenn und Aber fest, denn wir lassen keinen Jugendlichen im Stich", untermauert LAbg. Nicole Berger-Krotsch. Dank der Wiener Ausbildungsgarantie sei auch die Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen unter 20 Jahren (- 13,3 Prozent) ebenso wie die Zahl der Lehrstellensuchenden (-3,4 Prozent) gesunken, unterstreichen die StadtpoltikerInnen.

waff unterstützt Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt

Gleich viele Plätze gibt es auch für die Frauenprogramme des waff. Damit unterstützt der waff die Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt und fördert die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. "Die speziell auf die Bedürfnisse von Frauen ausgerichteten Programme, bringen den Wienerinnen bessere Jobchancen. Somit leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Schließen der Einkommensschere und zu mehr Verteilungsgerechtigkeit," bekräftigt LAbg. Monika Vana. Alleine heuer fließen mehr als acht Mio. Euro in die unterschiedlichen Frauen- und Wiedereinstiegsprogramme des waff. Übrigens sind 60 Prozent aller KundInnen des waff weiblich.

"Schwerpunktsetzung auf Bildung, Weiterbildung und Qualifikation wird ausgebaut"

"Wien wird von der offensiven Politik für Wiens ArbeitnehmerInnen jedenfalls auch 2013 keinen Millimeter abweichen, sondern insbesondere die Schwerpunktsetzung auf Bildung, Weiterbildung und Qualifikation weiter ausbauen. Denn wir wissen, je besser die Qualifikation, umso geringer das Risiko, den Job zu verlieren. Und die Jobs der Zukunft erfordern zum überwiegenden Teil gute Qualifikationen", unterstreicht die stellvertretende waff Vorstandsvorsitzende Tanja Wehsely. Sie verweist in diesem Zusammenhang auf den von Vizebürgermeisterin Renate Brauner initiierten Qualifikationsplan Wien. Hier wird in Zusammenarbeit aller arbeitsmarktpolitischen VerantwortungsträgerInnen unter Koordination des waff eine Gesamtstrategie erarbeitet, um den Anteil an ArbeitnehmerInnen mit maximal Pflichtschulabschluss in den nächsten Jahren zu reduzieren. Der Qualifikationsplan Wien wird Anfang 2013 präsentiert werden.

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