VP-Leeb: Ein Wissenschaftsbeauftragter macht noch "kein intellektuelles Zentrum Mitteleuropas"

Wien (OTS) - "Ich mache es gerne, aber ich würde es gerne in andere Hände legen, nur findet sich leider niemand." Das ist der Grundtenor des Wiener Wissenschaftsbeauftragten Alexander Van der Bellen. Begeisterung klingt anders.

"Die Umbenennung des Dr. Karl-Lueger-Rings in Universitätsring und die Tatsache, dass es nächstes Jahr eine Studie geben soll, die die Wertschöpfung der Universitäten darstellen soll, sind als diesjähriges Ergebnis des Wissenschaftsbeauftragten für ein Budget von 210.000 Euro auch mehr als dürftig", so die Bildungssprecherin der ÖVP Wien LAbg. Isabella Leeb zum Bericht von Alexander Van der Bellen als Wissenschaftsbeauftragter.

Als Mitglied des Gemeinderats kann er diese Aufgabe ebenso ohne eigenes Budget bewältigen. Die Million Euro, die der Wissenschaftsbeauftragte bis zum Ende der Legislaturperiode kostet, sollte besser direkt in Wissenschaft und Forschung investiert werden. "Außerdem zäumt die Stadt Wien das Pferd von hinten auf. Wie will die Stadt Wissenschaftler und Forscher an den Universitäten ausbilden, wenn in Wien 86 % der Hauptschüler nicht einmal den Bildungsstandard erreichen? Wien hat ein veritables Bildungsdefizit. Universitäre Weltelite werden wir so wohl nicht werden. Da kann Herr Van der Bellen 100 Jahre Wissenschaftsbeauftragter bleiben", so Leeb abschließend.

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