FP-Gudenus: Freiheitliche präsentieren Sicherheitskonzept für Wien

Die Sozialisten dürfen der ausufernden Kriminalität nicht weiter tatenlos zusehen

Wien (OTS/fpd) - Die Hälfte der österreichischen Straftaten findet in Wien statt. Das ist bekannt und schockierend. "Wir Freiheitliche wollen, dass Wien endlich wieder zu einer sicheren Stadt wird", erklärt Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus. Seine Forderung: "Wien muss zur sichersten Stadt Europas gemacht werden - und die Roten schaffen das offenbar nicht!" Gudenus stellt dem hilflosen Herumlavieren von Häupl & Co. das Sicherheitskonzept der Wiener FPÖ entgegen - die konkreten Punkte:

Mehr Polizei: 1.000 Polizisten mehr werde es für Wien geben, hat Bürgermeister Häupl im Jahr 2011 versprochen. Für die versprochenen 450 neuen Polizisten jährlich waren aber nicht einmal genug Ausbildungsplätze vorhanden. Sogar SPÖ-Polizeigewerkschafter Greylinger bestätigt, dass von einem Mehr an Polizisten keine Rede sein kann. Es werden nur die Abgänge ersetzt. Die FPÖ fordert: 1.500 Polizisten mehr für Wien!

Bessere Infrastruktur: Zwei Drittel der Wiener Wachzimmer sind desolat, Polizeiinspektionen werden oft monatelang nicht gereinigt. Das geht nicht!

Großstadt-Zulage: Polizisten sind in einer Großstadt wie Wien nicht nur viel mehr gefordert, sondern auch viel mehr gefährdet. Das gehört finanziell abgegolten.

Berittene Polizei: Ausgedehnte Grünanlagen wie Donauinsel oder Prater ziehen Gewalttäter und Drogenhändler an und schreien förmlich nach dem Einsatz einer berittenen Polizeitruppe. Das hat sich international bewährt und ist kostengünstig.

Sicherheitswacht: Polizisten sollen Verbrechen bekämpfen. Die Stadt muss sie von kleinen, alltäglichen Problemfällen entlasten. Dafür braucht es kein Wirr-Warr von kompetenzlosen Kapperl-Truppen, sondern eine mindestens 1.000 Mann starke, effiziente, von der Bundespolizeidirektion gut ausgebildete Sicherheitswacht. Vorbild soll dabei der Ordnungsdienst der Stadt Linz sein. Dazu Zahlen: Im ersten Monat verzeichneten die damals 16 Ordnungsdienst-Mitarbeiter bei ihren täglichen Touren 472 Einsätze. Im Vergleich dazu bringt es ein Wiener Waste-Watcher der SPÖ zu genau einem Einsatz in neun (!) Tagen. Die Aufgaben der Sicherheitswacht sollen sich vom Absperren bei Wasserrohrbrüchen, über das Einfangen von entlaufenen Tieren bis hin zur Beseitigung von Ruhestörungen und zur Sperrstundenkontrolle erstrecken. Über eine 24-Stunden-Hotline soll sie für die Bürger immer erreichbar sein.

Sicherheitsstadtrat: Ebenfalls nach Linzer Vorbild braucht Wien einen eigenen Sicherheitsstadtrat. Dieser koordiniert in Zusammenarbeit mit dem Innenministerium alle sicherheitsrelevanten Maßnahmen der Stadt und ist auch für die Sicherheitswacht verantwortlich.

U-Bahn-Polizei: Die 80 Polizisten, die derzeit täglich in den Stationen kontrollieren, werden als billige Unterstützung für Schwarzkappler missbraucht, die ja kein Anhalterecht haben. Wir fordern eine effektive U-Bahn-Polizei, die tatsächlich Verbrechen bekämpft.

Eigensicherung: Da ist die Stadt knausrig. Sicherheitstüren etwa werden in Wien mit 20 Prozent der Kosten, aber maximal 400 Euro, gefördert, in Niederösterreich hingegen mit 30 Prozent oder maximal 1.000 Euro.

Gudenus: "Diese Maßnahmen sind wir den Bürgern schuldig, die in Ruhe, in Frieden und vor allem in Sicherheit leben wollen. Die FPÖ ist die Sicherheitspartei!" (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0002