Van der Bellen präsentiert zweiten Universitätsbericht

Wien (OTS) - Alexander Van der Bellen, Beauftragter der Stadt Wien für Universitäten und Forschung, hat am Dienstag seinen zweiten jährlichen Bericht präsentiert. Er unterstrich eingangs die hohe wirtschaftliche Bedeutung der Universität Wien für die Stadt: Jeder zehnte Bewohner Wiens sei StudierendeR, zudem würde die Universität knapp 10.000 Menschen beschäftigen. Seine Vision sei es, Wien in den kommenden Jahrzehnten zum "intellektuellen Zentrum Mitteleuropas" zu machen. Van der Bellen wolle mit dem Bericht "Anstöße für diese langfristigen Perspektiven" liefern. Er plädierte für eine Änderung des Fremdenrechts auf Bundesebene: Nur so sei ermöglicht, dass Forschende zukünftig verstärkt nach Wien gezogen werden, und Studierende aus Drittländern auch hier gehalten werden können. Er nannte die Umbenennung des Universitätsrings als gutes Beispiel, die universitären Einrichtungen in der Stadt sichtbarer zu machen. Weiter sollen die verschiedenen Institutionen der Öffentlichkeit zugänglicher gemacht werden: Den neuen Standort der Wirtschaftsuniversität am Messegelände bezeichnete er als "spannendes architektonisches Projekt" und als "Stadt in der Stadt", welche auch Nicht-Studierenden als "Attraktion" geöffnet werden solle. Abschließend äußerte Van der Bellen den Wunsch an die Stadt, den Posten des Beauftragten für Universitäten und Forschung zu erhalten, unabhängig von seiner persönlichen Zukunft.

Weitere Informationen dazu: Beauftragter der Stadt Wien für Universitäten und Forschung, Tel.: +43-1-319069, im Internet unter
http://www.universitaetsbeauftragter-wien.at. (Schluss) esl

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.gv.at/rk/
Leopold Esterle
Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53)
Telefon: 01 4000-81251
E-Mail: leopold.esterle@wien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0009