BZÖ-Petzner warnt vor dubiosen Umfragen zu Kärnten

Wien/Klagenfurt (OTS) - Vor jüngst publizierten, hinterfragenswerten Umfragen, die in Kärnten die SPÖ mit bis zu 37 Prozent in Front und die FPK bei 20 Prozent herum grundeln sehen, warnt der stellv. Kärntner BZÖ-Obmann NRAbg. Stefan Petzner aus aktuellem Anlass. "Nicht nur, dass diese Umfragewerte in völligem Widerspruch zu unseren, umfassend und seriös erhobenen, Daten stehen, wird allzugerne übersehen, dass die FPK auf Basis des Ergebnisses von 2009 mit einem Abstand von fast 20 Prozent zur SPÖ ins Wahlrennen startet. Denn FPK und FPÖ sind zusammen bei rund 48% im Jahr 2009 gelegen. Das ist verdammt viel, um es in einem Wahlgang wett zu machen. Es muss schon ein gewaltiger Erdrutsch passieren, um die Blauen von der Macht zu verdrängen. Genau auf diesen Erdrutsch arbeiten wir als BZÖ hin. Das Publizieren von dubiosen Umfragen wirkt diesem Ziel aber fundamental entgegen."

Petzner erinnert in Sachen dubioser Umfragen exemplarisch daran, dass die Kleine Zeitung im Jahr 2009 wenige Tage vor der Wahl eine Umfrage veröffentlichte, die die SPÖ auf Platz 1 sah. "Herausgekommen sind am Wahltag 28 Prozent für die SPÖ und 45 Prozent für das BZÖ. Dieses Beispiel zeigt, wie vorsichtig man mit Umfragen umgehen muss." So bestehe die Gefahr, dass sich die Gegner der FPK bereits in Sicherheit wiegen, während bei der FPK ein Mobilisierungseffekt einsetzt. "Dieser Fehler darf nicht gemacht werden!", appelliert Petzner und betont in Richtung Medien, mit Umfragen dürfe nicht versucht werden, Politik zu machen.

Abschließend weist Petzner darauf hin, dass sämtliche vom BZÖ beauftragten Datenerhebungen bei gleich mehreren Instituten immer dasselbe Ergebnis zu Tage förderten: "Nämlich, dass das BZÖ unter Josef Bucher mit derzeit rund acht bis zehn Prozent auf alle Fälle im Landtag vertreten sein wird."

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