Spindelegger: Österreich reagiert auf dramatische humanitäre Situation in Syrien

Vizekanzler Michael Spindelegger kündigt weitere substantielle Erhöhung der humanitären Hilfe für Syrien an

Wien (OTS) - "Auf Grund der weiteren Eskalation des Konfliktes verschlimmert sich die Not großer Teile der syrischen Bevölkerung. Wir antworten darauf mit einer Aufstockung der humanitären Hilfe für Syrien um weitere 800.000 Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds auf insgesamt 3,73 Mio. Euro", erklärte Vizekanzler und Außenminister Michael Spindeleger nach dem Ministerrat am 11.Dezember 2012. 650.000 Euro wird - so der Vizekanzler - das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) erhalten, um Binnenvertriebenen im Hinblick auf den beginnenden Wintereinbruch mit entsprechenden Gebrauchsgütern wie Öfen und Decken sowie der Beistellung winterfester Quartiere zu helfen.
Laut Spindelegger bedingt der Schutz der Zivilbevölkerung auch den Kampf gegen die Straflosigkeit für die gravierenden Menschrechtsverletzungen, die in Syrien tagtäglich begangen werden. 150.000 Euro werden daher dem Büro der Hochkommissarin für Menschenrechte für die Unterstützung der Arbeit der Internationalen Untersuchungskommission des Menschenrechtsrates im Bereich der Dokumentation von Menschrechtsverletzungen zur Verfügung gestellt.

Die von den Vereinten Nationen veröffentlichten Zahlen unterstreichen die dramatische Situation in dem vom bewaffneten Konflikt schwer gezeichneten Land: 2,5 Mio. Menschen benötigen humanitäre Hilfe. Mehr als 1,4 Mio. Kinder und Jugendliche sind vom Konflikt betroffen. 1,2 Millionen Menschen mussten ihren Wohnort verlassen. Knapp 500 000 Personen flohen in die Nachbarländer.

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