Amon: Ergebnisse der Bildungsstandards bestätigen die Richtigkeit der in den letzten Jahren gesetzten Maßnahmen

Bildungspolitische Linie der ÖVP bestätigt

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Zur Präsentation der Ergebnisse der Bildungsstandards in Mathematik sagte heute, Dienstag, ÖVP-Bildungssprecher Abg. Werner Amon, dass "die Bildungsstandards ein wichtiges Instrument sind, um eine Standortbestimmung der Leistungsfähigkeit vornehmen zu können". Die mit großem Weitblick von Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer initiierten Bildungsstandards werden seit 2001 erprobt, wurden 2008 gemeinsam mit Unterrichtsministerin Claudia Schmied gesetzlich verankert und nun erstmals im Mai 2012 flächendeckend in der achten Schulstufe in Mathematik überprüft. Für die Zukunft sei zwar wünschenswert, sämtliche Fächer, das heißt auch Deutsch und eine lebende Fremdsprache zum gleichen Zeitpunkt zu überprüfen, jedoch stelle diese nunmehrige Testung in Mathematik einen ersten wichtigen Schritt dar, so Amon.

Die Ergebnisse dieser Überprüfung seien sehr aufschlussreich und müssten ernst genommen werden. Besonders zeigen sie jedoch, dass die in den letzten Jahren gesetzten Maßnahmen absolut richtig und wichtig waren "und eine Basis dafür sind, dass die künftigen Testungen andere Ergebnisse bringen werden", erklärte der ÖVP-Bildungssprecher. "Betrachtet man die Ergebnisse im Detail, so stellt man fest, dass die AHS durchwegs hervorragende Ergebnisse erzielt haben. Das bestätigt die Linie der ÖVP, das Gymnasium zu erhalten. Die AHS ist ein erfolgreicher Schultyp und wird das auch in Zukunft sein", betonte Amon.

"Betrachtet man die Ergebnisse der Allgemeinen Pflichtschulen, so haben wir auch mit der Aufwertung der Hauptschulen zu Mittelschulen ebenso richtig gehandelt, denn in diesen Schulen gibt es augenscheinlich den Bedarf nach zusätzlicher Förderung und Individualisierung, die durch das zur Verfügung stellen von sechs zusätzlichen Stunden an den Mittelschulen gewährleistet sein wird", so der ÖVP-Bildungssprecher.

Die Ergebnisse würden aber auch einmal mehr verdeutlichen, dass es im Ballungsraum erhebliche Probleme gibt und Alleingänge der Länder, die Leistungsgruppen abzuschaffen und auf jegliche Form der Differenzierung zu verzichten, als gescheitert bezeichnet werden können. "Umso wichtiger war und ist es, dass wir im Zuge der gesetzlichen Verankerung der Mittelschule sicher gestellt haben, dass ein Katalog an Differenzierungsmöglichkeiten den Standorten zur Verfügung steht", stellte Amon klar. Nicht zuletzt sei es von großer Bedeutung, "weitere Maßnahmen im Bereich der Sprachförderung und der Integration zu setzen. Erst im Ministerratsbeschluss vergangene Woche wurde festgehalten, dass weitere Pilotversuche im Bereich der Sprachförderung gesetzt werden. Das ist absolut wichtig und richtig", betonte Amon abschließend.
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