Wlodkowski: Österreicher wollen "enkerltaugliche" Energie aus der Region

Meinungsforscher: Generationsübergreifende Nachhaltigkeit in Energiefragen wichtig

Wien (OTS) - Eine brandaktuelle Meinungsumfrage von GfK bestätigt die hohe Wertschätzung der Österreicher für erneuerbare Energie aus der Region. Während Öl, Kohle und Gas bei den Kriterien Nachhaltigkeit, sozialer Verträglichkeit, der Wirkung auf Umwelt- und Klimaschutz, preisgünstigem Angebot, Versorgungssicherheit und regionaler Wertschöpfung sehr schlecht bewertet werden, hat Holz als wichtigster erneuerbarer Energieträger in Österreich in allen Kategorien überdurchschnittlich gut abgeschnitten.

"Eine überlegene Mehrheit der Österreicher will eine klare Energiewende weg von fossilen Systemen wie Öl, Gas und Kohle und hin zu nachhaltig erzeugten erneuerbaren Energieträgern aus der Region. Die Energiewende wird von 79% der Befragten als eine zentrale Aufgabe der Politik eingestuft", sieht LK Österreich-Präsident Gerhard Wlodkowski seine langjährigen Bemühungen um bessere Rahmenbedingungen für Bioenergie aus Österreich bestätigt.

Mehrheit der Österreicher gegen fossile Energie

"Sehr deutlich ist auch die Ablehnung der Österreicher, was das krampfhafte Festhalten an Öl, Gas und Kohle betrifft: 82% der Befragten lehnen die Beibehaltung des derzeitigen fossilen Energiesystems ab. Es ist immer wieder erstaunlich, warum sich die Arbeiterkammer auf Biegen und Brechen an den längst überholten fossilen Energieträgern festkrallt. Mit den Wünschen der Österreicher hat das jedenfalls nichts zu tun", kritisiert Wlodkowski die längst überholte Energiepolitik der AK.

Langfristige Kostenwahrheit muss bei Energie Vorrang haben

"In einer beeindruckenden Veranstaltung des Bundesrates wurden heute die vielen positiven Aspekte der Energie aus der Region beleuchtet. Unter der Leitung von Bundesratspräsident Georg Keuschnigg präsentierten und diskutierten hochrangige Experten die Vorteile erneuerbarer Energiesysteme für die Region. Besonders gut sind dabei zwei Bereiche hervorgehoben worden: Erstens geht es beim Energiesystem nicht nur um kurzfristige Kosteneffizienz, sondern vor allem um langfristige Kostenwahrheit. Und zweitens muss Energieerzeugung mit einem klaren Nachhaltigkeitskonzept verbunden sein. Energie muss auch für unsere Enkerl noch verfügbar und leistbar sein", zeigt sich Wlodkowski über die deutlichen Aussagen beim Expertenhearing im Bundesrat erfreut.

Rasche Wende zu nachhaltigem Energiesystem notwendig

"Wer immer nur nach den momentan billigsten Energieträgern schreit, der übersieht, dass die Zeche auf lange Sicht sehr teuer zu stehen kommt. Wer Kriegskosten und Klimaschäden durch Öl, Gas und Kohle ständig ausblendet, kann in der Energiepolitik nicht mehr ernstgenommen werden. Wir brauchen rasch eine Wende zu einem 'enkerltauglichen' Energiesystem mit positiven Wirkungen auf die Region. Die Mehrheit der Österreicher unterstützt ganz klar diesen Weg", hält Wlodkowski ausdrücklich fest.
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