EU-Ausschreibungen bieten große Geschäftschancen im Bereich Aus- und Weiterbildung

Das von der WKÖ mitorganisierte Sektorseminar informiert über Projekte im Bereich des Humankapitals und der Aus- und Weiterbildung im Rahmen der EU-Außenhilfsprogramme

Wien (OTS/PWK926) - Schulungsmaßnahmen zum Ausbau der Berufsbildung in Buenos Aires sowie in der Gabunischen Republik in Afrika und ein besseres Bildungsangebot für Kinder aus Randgruppen in Serbien: Das sind nur drei Beispiele für derzeit offene Ausschreibungen im Rahmen der EU-Außenhilfsprogramme.

Um österreichischen Unternehmen ihre hervorragenden Geschäftschancen in diesem Sektor bewusst zu machen, wurde heute in Brüssel ein Sektorseminar abgehalten. Es wurde vom EU-Büro der Wirtschaftskammer Österreich gemeinsam mit 18 Vertretungen der EU-Mitgliedstaaten organisiert. Insgesamt 110 Unternehmen nahmen teil. Am Vormittag informierten Vertreter der Europäischen Kommission über Möglichkeiten im Rahmen der verschiedenen EU-Außenhilfsprogramme, beispielsweise über Projekte im Westbalkan oder in Entwicklungsländern. Unternehmen, die noch nicht in diesem Bereich tätig sind, können sich zu Beginn des Seminars in einem Einführungsworkshop über die Ausschreibungsverfahren informieren. "Die Seminare bieten Unternehmen, insbesondere Konsulenten, die Möglichkeit, mit potenziellen Kooperationspartnern aus der EU Kontakte zu knüpfen und somit den Grundstein für eine spätere Zusammenarbeit bei einer Ausschreibung zu legen", unterstreicht der Leiter des EU-Büros der WKÖ, Markus Stock. Bei einer Firmenbörse am Nachmittag können die Unternehmer grenzübergreifend networken.

Die Ständigen Vertretungen von 19 EU-Mitgliedstaaten organisieren - teilweise über ihre Wirtschafts- und Handelskammern oder Exportagenturen - seit 1998 zweimal pro Jahr die sogenannten "Sektorseminare". Seit 1998 haben bereits über 290 österreichische Firmen teilgenommen. Ziel der Veranstaltung ist, Unternehmen aus erster Hand über Projekte in den Bereichen Capacity Building, Verkehr, Umwelt, Energie, Ländliche Entwicklung etc. zu informieren, die über die Außenhilfsprogramme der EU ausgeschrieben werden. Weiters wird den Unternehmen eine "Kontaktbörse" zum Kennenlernen von Unternehmen aus anderen Mitgliedstaaten geboten. (FA)

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