Keuschnigg: Anstrengungen für Energiewende zu erneuerbaren Energieträgern verdoppeln und verdreifachen!

Bundesratspräsident eröffnet Hearing "Energie aus der Region: Zukunftsfähig und nachhaltig"

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Ich habe zu diesem Hearing von ausgewiesenen Fachleuten und zu der nachfolgenden politischen Diskussion mit Vertretern aller Parlamentsparteien eingeladen, weil wir aus mehreren Gründen die Anstrengungen für die Energiewende hin zu den erneuerbaren, nachhaltigen Energieträgern verdoppeln und verdreifachen sollten. Das erklärte Bundesratspräsident Georg Keuschnigg heute, Dienstag, zu Beginn des Hearings "Energie aus der Region: Zukunftsfähig und nachhaltig", zu dem der Bundesratspräsident in den Bundesratssitzungssaal im Parlament geladen hatte.

Im Rahmen seiner Einleitung appellierte Keuschnigg "an die politischen Kräfte im Lande, eine konzertierte wirtschaftliche und politische Anstrengung zu unternehmen, weil wir aus klima- und damit umweltpolitischen Gründen eine viel schnellere Politik in Richtung Energiewende brauchen. Und weil wir in den Regionen die Flächen zur Verfügung haben und ganz dringend die inländische, nachhaltige Energie-Wertschöpfung benötigen."

Aufgrund der starken Verstädterung in Österreich, die mit einer Zentralisierung der Arbeitsplätze verbunden sei, verlieren große Teile Österreichs laufend Arbeitsplätze und Wertschöpfung, befürchtet Keuschnigg, der sich in der Zeit seines Bundesratsvorsitzes intensiv mit dem Thema Regionalisierung und Verstädterung auseinandergesetzt hat. "Die Energiewende sichert Zehntausende Arbeitsplätze und schafft vor allem auch neue. Und vor allem haben wir große Potenziale in den Wäldern stehen, die derzeit nicht genützt werden. Mir geht es um die Win-Win-Situation für die gesamte Gesellschaft und damit einhergehend um die Stabilisierung der Situation in unseren Regionen."

Zuvor hatte Prof. Dr. Rudolf Bretschneider vom GFK-Institut eine Studie zum Thema "Einstellung zur Energiewende" vom November 2012 präsentiert. Kurz zusammengefasst zeigt sich darin die starke Wahrnehmung des Anstiegs der Energiepreise durch die österreichische Bevölkerung, die sich durch einen Umstieg auf erneuerbare, nachhaltige Energieträger eine Energiewende und Verbesserung erwartet. Gesehen wird dies laut Studie als zentrale Aufgabe der Politik. "Die Bevölkerung weiß, dass die Zeit der billigen Energie vorbei ist", betonte Bretschneider. "Nun ist auch die Politik gefordert", resümierte Keuschnigg im Rahmen des Hearings.
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