"Weltjournal" über Europas verschwundene Millionen

Am 12. Dezember um 22.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Die Europäische Union erhält den Friedensnobelpreis -für ihren sechzig Jahre währenden Beitrag, in Europa Frieden und Demokratie voranzubringen. Gleichzeitig kämpft die EU aber mit tiefen wirtschaftlichen Schwierigkeiten und beachtlichen sozialen Unruhen, nicht zuletzt mit Korruption und Missbrauch von Subventionen. Das "Weltjournal" - präsentiert von Eugen Freund - deckt am Mittwoch, dem 12. Dezember 2012, um 22.30 Uhr in ORF 2 zum Teil haarsträubende, fehlgeleitete Subventionen auf: So ist es einem dänischen Bauern auf der Insel Bornholm gelungen, für einen Minihügel Zigtausende Euro EU-Fördergelder für Skilifte, Schneekanonen und einen Pistenbully zu bekommen. Starker Stoff ist auch der Fall der Autostrada Tre in Kalabrien, für die Hunderte Millionen Euro in dunkle Mafia-Kanäle geflossen sind. Fertig ist die Autobahn bis heute nicht, obwohl sie 1997 begonnen wurde.

Immerhin ist die Anti-Betrugsbehörde "Olaf" in jüngster Zeit ziemlich erfolgreich. Hunderte Millionen Euro an Steuergeldern sind allein 2011 an die EU zurückgeflossen. Gleichzeitig wird die Versuchung, in Krisenzeiten schnelles Geld durch Betrug und Korruption zu machen, immer größer, wie "Olaf"-Generaldirektor Giovanni Kessler dem "Weltjournal" erzählt.

Das "Weltjournal" steht als zeitnahe Servicewiederholung am Donnerstag um 21.55 Uhr auf dem Programm von ORF III Kultur und Information.

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