Pass-Lueg-Projekt: Streichung durch ÖBB inakzeptabel

FPÖ-Doppler: Wichtige Verbindung - Infrastrukturministerin Bures muss jetzt handeln

Wien (OTS) - "Die Streichung des Bahnbauprojekts im Bereich des Pass Luegs durch die ÖBB ist völlig inakzeptabel", kommentiert der Salzburger FPÖ-Nationalratsabgeordnete Rupert Doppler die Streichung des Projekts aus dem Fünf-Jahresplan der Bundesbahn. Da es sich um eine wichtige Verbindung sowohl für den Pinzgau und Pongau als auch um eine unverzichtbare Nord-Süd-Verbindung handle, dürfe Infrastrukturministerin Bures die Streichung nicht tatenlos hinnehmen und müsse das Projekt in die Planungen der ÖBB wieder hineinreklamieren. Aber auch Salzburgs Verkehrsreferent Haslauer müsse sich nun auf die Füße stellen und die Interessen des Bundeslandes vertreten.

Die Streichung des Pass-Lueg-Projekts aus dem Fünf-Jahresplan der Österreichischen Bundesbahnen sei ein schwerer Rückschlag für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs in Salzburg. "Der Ausbau ist ein unverzichtbarer Schritt, um den Pongau als auch den Pinzgau stärker an den Zentralraum anzubinden. Speziell für Pendler würde die Verlegung der Bahnstrecke in einen Tunnel eine wesentliche Verkürzung der Fahrzeit darstellen. Damit wäre die Bahn für Pendler auch eine echte Alternative zum Auto", so Doppler. Die Bahnstrecke als wichtige Nord-Süd-Verbindung dürfe ebenso nicht außer Acht gelassen werden. "Eine Verlagerung des Schwerverkehrs funktioniert auch nur bei kürzeren Fahrzeiten und einer entsprechenden Sicherheit", gibt Doppler zu bedenken.

Die bestehende Bahnstrecke sei sicher nicht für einen verstärkten Umstieg auf die Bahn geeignet. "Abgesehen von langen Fahrzeiten ist die Strecke gerade im Winter immer wieder von Sperren bedroht, da immer wieder Lawinen in diesem Bereich drohen abzugehen", sagt der FPÖ-Nationalratsabgeordnete. Es gebe zur Genüge Gründe, die ein Einschreiten der Infrastrukturministerin nötig machen. "Bures darf ihr Augenmerk nicht nur auf Projekte im Osten legen", fordert Doppler. Aber auch Verkehrsreferent Haslauer sei nun gefordert. "Nun kann Haslauer zeigen, ob es ihm ernst um den Ausbau der Bahnstrecke im Bereich des Pass Luegs ist. Einen Protestbrief nach Wien zu schicken, wird sicher zu wenig sein", sagt Doppler.

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