Kyoto-Verlängerung für Grüne "enttäuschender Minimalkompromiss"

Brunner: "Doha-Ergebnis wird nicht reichen um den Herausforderungen des Klimawandels gerecht zu werden!"

Wien (OTS) - Als "enttäuschenden Minimalkompromiss" bezeichnet NAbg. Christiane Brunner, die Grüne Umweltsprecherin im Parlament, in einer ersten Reaktion das nun doch noch zustande gekommene Ergebnis der Klimakonferenz in Doha: "Eine Nicht-Verlängerung des Kyoto-Protokolls wäre ein fatales Signal für die Verhandlungen eines neuen Weltklimavertrages gewesen." Überaus enttäuschend ist für Brunner freilich, dass ein solcher Weltklimavertrag erst für das Jahr 2020 anvisiert wird - und nicht schon für 2015: "Das wäre genau das entscheidende Zeitfenster, wo man noch auf die von der Wissenschaft empfohlene Zwei-Grad-Grenze einschwenken könnte. Das Doha-Ergebnis ist zwar besser als keines, aber es wird nicht reichen um den Herausforderungen des Klimawandels gerecht zu werden"

Brunner, die sich gerade auf dem Heimweg von der Konferenz befindet:
"Die Ausgangslage für die Konferenz war schwierig, da die internationale Klimapolitik seit Jahren auf der Stelle tritt. Die Saatengemeinschaft ist leider noch immer nicht soweit, schnelle und konsequente klimapolitische Weichenstellungen zu treffen, um dem Klimawandel wirkungsvoll entgegenzutreten. Dabei müsste doch allen klar sein, wie sehr die Zeit drängt: Denn die Atmosphäre verhandelt nicht - die Zeit der Kompromisse ist bald vorbei!"

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