BZÖ-Bucher: "Nun schon Drogenhandel in Kasernen - Darabos unfähig"

"Verteidigungsminister muss in der Sucht- und Drogenprävention endlich neue Wege beschreiten"

Wien (OTS) - Im Jahr 2011 wurden 716 Grundwehrdienst leistende Soldaten positiv auf Drogen getestet, im ersten und zweiten Quartal 2012 gab es schon 497 derartige Fälle. Außerdem hat es heuer schon drei Fälle von Drogenhandel in Bundesheerkasernen gegeben - je einen Fall in einer Kaserne in Niederösterreich, Steiermark und Burgenland. Das geht aus einer brandaktuellen parlamentarischen Anfragebeantwortung (12526/AB) von SPÖ-Verteidigungsminister Darabos an BZÖ-Klubobmann Abg. Josef Bucher hervor. "Seit Jahren ist die Drogenproblematik beim Bundesheer bekannt und Darabos verweist immer nur darauf, dass es beim Heer ohnehin eine mehrstufige Präventionsstrategie gebe. Nur scheint diese Strategie vom Minister nicht die richtige zu sein, denn die Zahlen sind nach wie vor im Steigen begriffen und jetzt wird schon in einzelnen österreichischen Kasernen mit Drogen gehandelt. Darabos ist auch in diesem Bereich unfähig - er bekommt die Drogenproblematik in seinem Heer nicht in den Griff", kritisierte Bucher.

"Die allgemeine Drogenproblematik macht auch vor dem Bundesheer nicht Halt und dies ist dem Minister schon seit Jahren sehr wohl bekannt. Daher ist es umso unverständlicher, dass der Verteidigungsminister seine Präventionsstrategie beibehält und nicht versucht, endlich neue Wege in der Sucht- und Drogenprävention zu beschreiten. Anscheinend sieht der Minister aber keinen echten Handlungsbedarf. Das ist sehr bedauerlich, passt aber zu seiner Performance", schloss Bucher.

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