Nationalrat - BM Heinisch-Hosek: Verschärfung des Amtsverlustes schützt guten Ruf des öffentlichen Dienstes

Weitere Verbesserungen beim Papa-Monat erfreulich

Wien (OTS/SK) - "Für jene, die wegen Sexualdelikten und Folter rechtskräftig verurteilt sind, gibt es keinen Platz im öffentlichen Dienst", sagte Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek heute, Donnerstag, im Nationalrat. Die Verschärfungen des Amtsverlusts im neuen Beamtendienstrecht wurde gemeinsam mit der Gewerkschaft beschlossen, auch um den guten Ruf des öffentlichen Dienstes und damit der Bediensteten zu schützen", erklärte Heinisch-Hosek.****

Jetzt und auch in Zukunft werde im öffentlichen Dienst ständig an Verbesserungen und einem einheitlichen Dienstrecht gearbeitet. "Dienstrechtsnovellen im öffentlichen Dienst sollen auf der einen Seite die Bedürfnisse und Wünsche der unterschiedlichen Berufsgruppen aufnehmen. Auf der anderen Seite bedeutet jede Dienstrechtsnovelle auch ein Stück Verwaltungsreform", betonte Heinisch-Hosek. Allen öffentlich Bediensteten, die trotz der Verschlankung der öffentlichen Verwaltung weiterhin Serviceorientierung an den Bürgerinnen und Bürgern in höchstem Ausmaß leisten, gelte ein großes Dankeschön.

Erfreulich sind für Heinisch-Hosek die Verbesserungen beim Papa-Monat im neuen Dienstrecht. Konkret wurde die Verkürzung der Antragsfrist und der unbedingte Rechtsanspruch auf Gewährung des Papa-Monats für junge Väter beschlossen. "Im Pflegefreistellungsbereich war der öffentliche Dienst ein Vorbild für die Privatwirtschaft, die nun aufgeholt hat. Jetzt ziehen wir nach", so Heinisch-Hosek. (Schluss) up/ph

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