BZÖ-Schenk für eine deutliche Kostenreduktion der HPV-Impfung

Gleichbehandlungsausschuss: "SPÖ und ÖVP weisen BZÖ-Anträge anderen Ausschüssen zu - Regierungsparteien gegen Aufwertung des Ausschusses"

Wien (OTS) - BZÖ-Gleichbehandlungssprecherin Abg. Martina Schenk forderte heute in ihrem Debattenbeitrag eine deutliche Kostenreduktion der HPV-Impfung und die Übernahme der Kosten für die HPV-Impfung für Mädchen und Jungen zwischen dem 9. und 15. Lebensjahr im Sozialversicherungssystem. "Das ist eine dreiteilige Impfung, die 624 Euro kostet und das ist ein sehr hoher Betrag, der zu bezahlen ist. Mit unseren Antrag wollen wir daher eine Kostenreduktion erreichen", so Schenk weiter.

"Von den Regierungsparteien gab es für unseren Antrag Zustimmung, aber er wurde letztendlich im Gleichbehandlungsausschuss dann doch abgelehnt und dem Gesundheitsausschuss zugewiesen. Mit dieser Vorgangsweise wird aber der Gleichbehandlungsausschuss abgewertet. Wir hätten nämlich diesen Antrag sehr wohl in diesem Ausschuss beschließen können", meinte Schenk.

"Ähnlich lief es auch bei meinem zweiten Antrag, der die Umsetzung eines Schulprojekts, das die jungen Menschen besser auf den Berufseinstieg vorbereitet, zum Inhalt hat, ab. Demnach soll überlegt werden, wie man Burschen und Mädchen für Gehaltsverhandlungen sensibilisieren und welche Tipps man für Vorstellungsgespräche geben kann. Dieser Antrag wurde auch abgelehnt und dem Unterrichtsauschuss zugewiesen. Wir hätten aber beide Anträge im Gleichbehandlungsausschuss annehmen können, weil das eine große Aufwertung von diesem Ausschuss und der Ministerin bedeutet hätte", schloss Schenk.

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