ÖH: Handels-KV-Verhandlungen auch für Studierende von Bedeutung

Wir fordern aber auch Inflationsanpassung für Beihilfen

Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft gratuliert der Gewerkschaft zum neuen Kollektivvertrag für Angestellte und Lehrlinge im Handel. Die GPA-djp verhandelt auch stellvertretend für viele Studierende und SchülerInnen. Die ca. 3% Lohnerhöhungen decken etwas mehr als die Inflation ab - so haben die ArbeitnehmerInnen keine Reallohnverluste hinzunehmen. "Viele Studierende sind Teilzeit im Handel beschäftigt und dadurch auch von den Gehaltsabschlüssen betroffen. Deshalb freuen wir uns, dass kein Reallohnverlust Endergebnis der Verhandlungen war, sondern ein realer Zuwachs - vor allem bei Lehrlingen", so Martin Schott vom Vorsitzteam der ÖH.

Studierende sind besonders oft sozial schlecht gestellt. Schott führt an: "Die Studierendensozialerhebung hat gezeigt, dass die finanzielle Situation von Studierenden alles andere als rosig ist. 60% arbeiten neben dem Studium, die meisten von ihnen, um sich das Studium finanzieren zu können. Zu einem großen Teil liegt das daran, dass es die Regierung seit Jahren nicht schafft, Beihilfen wie die Studieneihilfe und die Familienbeihilfe an die Inflation anzupassen. Deshalb unser Aufruf an die Regierung: Nehmt euch ein Beispiel und stoppt die Beihilfensenkungen!"

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Philipp Poyntner, Pressesprecher
Tel.: 0676 888 52 211
philipp.poyntner@oeh.ac.at
http://www.oeh.ac.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NHO0002