JG NÖ: Europa kümmert sich um seine Zukunft!

JG NÖ unterstützt Forderung des EU-Kommissars für Arbeit nach einer Ausbildungsgarantie für Europäerinnen und Europäer bis 25 Jahre

St. Pölten (OTS) - Volle Unterstützung signalisiert die Junge Generation NÖ für den Vorschlag der EU-Kommission, allen Jugendlichen bis zum Alter von 25 Jahren eine Ausbildung zukommen zu lassen. In Österreich, wo es eine derartige Garantie bis zum 18. Lebensjahr gibt, hat sich dieses Auffangnetz bewährt. Die Jugendarbeitslosigkeit ist hinter Deutschland die zweitniedrigste Europas. "Jugendarbeitslosigkeit ist die größte gesellschaftliche Herausforderung für Europa. Endlich kommt auch die EU-Kommission ihrer Verantwortung nach und engagiert sich gegen die unakzeptabel hohe Arbeitslosigkeit junger Menschen in Europa. Eine Ausbildungsgarantie hilft junge Leute auszubilden und so für den Arbeitsmarkt attraktiv zu machen", so Albert Scheiblauer, geschäftsführender Landesvorsitzender der Jungen Generation der SPÖ NÖ.

Vor allem aufgrund der Initiative von LHStv. Sepp Leitner konnten in den vergangenen Jahren in Niederösterreich überbetriebliche Lehrwerkstätten geschaffen werden, die den bestehenden Lehrstellenmarkt ideal ergänzten und ein zusätzliches Angebot an die Jugendlichen stelle, eine vollinhaltliche Lehrlingsausbildung zu erhalten. Die SPÖ NÖ sei es auch, die Seite an Seite mit Sozialminister Hundstorfer stets neue, innovative Konzepte entwickelt, um den österreichischen Jugendlichen eine echte Perspektive am Arbeitsmarkt bieten zu können.

Die JG NÖ sieht aber auch in Österreich Handlungsbedarf. "Die Ausweitung der Ausbildungsgarantie von 18 auf 25 Jahren ist unerlässlich. Das Modell "Lehre nach der Matura" wird immer attraktiver. Auch entscheiden sich erst viele Jugendliche nach dem 18. Lebensjahr für eine Ausbildungsrichtung. Diese Personen müssen dringend unterstützt werden!", so Scheiblauer weiter: "Umso erfreulicher ist es, dass einige Kräfte in der Europäischen Union erkannt haben, dass eine Abkehr der EU-Kommission von der gängigen Politik der Deregulierung und einen Wandel hin zu einer echten europäischen Sozialpartnerschaft, die die Menschen und nicht die Märkte in den Mittelpunkt des Interesses stellt, das Gebot der Stunde ist. Aus der Wirtschaftsunion muss eine Union der BürgerInnen, eine Sozialunion werden".

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