VP-Hoch ad AK-Pendlertag: Schlechtes Gewissen weil Pendler im Regen stehen gelassen wurden?

Wien (OTS) - Das schlechte Gewissen seitens der AK Wien, dürfte der Grund für den heutigen Pendlertag sein. Ausschlaggebend ist eine Studie, die von der AK Wien in Auftrag gegeben wurde, die VOR der Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung mit 1. Oktober die Auswirkungen der Ausdehnung der Parkraumbewirtschaftung in Wien für Pendlerinnen und Pendler untersucht hat. Die Ergebnisse wurden als Stadtpunkt der AK Wien im Jahr 2011 publiziert und stellen der Ausdehnung der Parkraumbewirtschaftung insgesamt ein sehr negatives Zeugnis aus. Die darin geschilderten Defizite reichten von der Verminderung des Parkplatzangebotes in angrenzenden Gebieten bis hin zu den negativen Auswirkungen auf Bewohnerinnen und Bewohnern und auf die lokale Wirtschaft. Es wurde eine Reihe an Maßnahmen empfohlen darunter die Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs sowie des P+R Systems durch günstige Kombiangebote.

"Diese kritische Stellungnahme wurde von der rot-grünen Stadtregierung schubladisiert und nicht ernst genommen. Aber auch die Arbeiterkammer hat sich dann - aus Parteiräson? - ruhig verhalten und hat ihren Forderungen keinen Nachdruck verliehen. Zudem fand bei der AK-Vollversammlung im Oktober der Antrag auf Aussetzung der Parkpickerlerweiterung rückwirkend mit 1. Oktober 2012, der Antrag für ein Kombiticket und der Antrag auf einen "Pendlereuro" seitens der Sozialdemokraten keine Zustimmung. Der Einsatz für die Interessen der Pendlerinnen und Pendler ist anscheinend enden wollend. Gerade für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer führt das Chaos rund um die Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung zu einer enormen Belastung. Die SPÖ-geführte Arbeiterkammer ist angehalten, die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger vor ihre Parteiinteressen zu stellen und die notwendigen Schritte zur Entlastung zu setzen", so der Landesgeschäftsführer der ÖVP Wien, Alfred Hoch zum heutigen AK-Pendlertag.

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