Peter Mayer: Einigung bei Studiengebühren verbessert auch Studienbeihilfen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Sozial gestaffelte Studiengebühren mit entsprechend verbesserten Studienbeihilfen im Hintergrund sind für ÖVP-Abg. Peter Mayer die richtigen Instrumente, um einen Lenkungseffekt zu erzielen, aber auch um all jene zu unterstützen, die sich ein Studium aus finanziellen Gründen allein nicht leisten könnten. "Mit dem heutigen Plenarbeschluss wird ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung gesetzt", betont der ÖVP-Abgeordnete anlässlich der Plenardebatte im Nationalrat.

Bei vielen Berufsausbildungen müssen die betroffenen Personen einen oft gar nicht so kleinen finanziellen Beitrag leisten. "So kann eine Facharbeiter- oder Meisterausbildung oft mehrere Tausend Euro kosten", gibt Mayer zu bedenken. Gerne wird dann argumentiert, dass sich die dadurch erlangte Qualifikation im späteren Einkommen positiv auswirken wird. "Ähnliches aber gilt auch für einen fertigen Akademiker. Auch er wird zu den eher besser verdienenden Berufsgruppen gehören", plädiert Mayer für sozial gestaffelte Studiengebühren. "Diese sind mehr als gerechtfertigt, vor allem wenn sichergestellt ist, dass damit die Qualität und die Bedingungen an den Universitäten verbessert werden können."

"Studienbeihilfen sind notwendig. Sie müssen sichergestellt sein und weiter ausgebaut werden", verweist Mayer auf die Novelle des Studienförderungsgesetzes, die konkret eine Erhöhung für über 20.000 Studienbeihilfenbezieher/innen bringt, indem die Freibeträge bei nichtselbständigen Einkünften angehoben werden. Das Volumen dieser Maßnahme beträgt rund 2,5 Millionen Euro.
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