Amon zum Bifie-Gesetz: Reagieren mit gesetzlichen Maßnahmen auf RH-Kritik

ÖVP-Bildungssprecher: Entscheidend ist die Qualifikation der Direktoren

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Entscheidend ist die Qualifikation der Personen, zeigte sich heute, Donnerstag, ÖVP-Bildungssprecher Abg. Werner Amon MBA bei der Debatte zum BIFIE-Gesetz 2008 zuversichtlich, dass man hinsichtlich der neuen Führung des Bundesinstituts für Bildungsforschung (BIFIE) eine Auswahl trifft, die den wichtigen Aufgaben des Instituts gerecht wird. Das 2008 aus dem Unterrichtsministerium ausgegliederte Institut ist für Projekte wie die Zentralmatura, Bildungsstandards sowie Testungen für internationale Bildungsvergleichsstudien zuständig. Vom Rechnungshof (RH) wurde dem Bifie zuletzt ein schlechtes Zeugnis ausgestellt.

Die zahlreichen Aufgaben sowie die Mitarbeiteranzahl von etwa 100 Personen würden eine Doppelgeschäftsführung durchaus rechtfertigen. Zudem wolle man auch das "Vier-Augen-Prinzip" stärker betonen, so Amon.

Die Kritik des Rechnungshofes müsse man ernst nehmen und darauf reagieren. Man sollte allerdings nicht alles mit aller Gewalt schlecht reden, appellierte Amon an die Grünen. "Es gab gewisse Vorgänge, die nicht in Ordnung waren und die der Rechnungshof aufgezeigt hat. Die wollen wir nun mit gesetzlichen Maßnahmen bereinigen."
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