WKÖ-Vize RfW-BO Amann zu Handels-KV: Die Wirtschaft trägt zur Kaufkraftstärkung bei - jetzt ist die Finanzministerin am Zug!

"Dagobert Duck lässt grüßen - aus dem Finanzministerium! Die Steuerprogression ist an die Teuerungsrate anzupassen, bisher profitiert von Lohnerhöhungen vor allem die Finanzministerin."

Wien (OTS) - "Den Handel kostet der KV-Abschluss rund 500 Millionen Euro. Die Wirtschaft leistet ihren Beitrag um die Kaufkraft zu stärken. Jetzt ist die Finanzministerin an der Reihe: Die Steuerprogression muss an die Teuerungsrate angepasst werden", fordert heute WKÖ-Vizepräsident RfW-Bundesobmann Fritz Amann.

Ein Lohn- und Gehaltsplus von rund drei Prozent koste den Betrieb etwa 4,5 Prozent, dem Beschäftigten würden etwa 1,5 Prozent bleiben, "dank" der gestiegen Steuern, Abgaben und Gebühren falle dieser Wert sogar deutlich unter ein Prozent. "Das heißt, bei jeder Kollektivvertragserhöhung reibt sich vor allem die Finanzministerin die Hände, die Betriebe "bluten" und den Arbeitnehmern bleibt am Ende nicht einmal ein Fünftel dessen, was der Arbeitgeber zahlt! Die Person, die nicht am Verhandlungstisch sitzt, profitiert am meisten, das kann es wohl nicht sein", so Amann. Er fordert daher die jährliche Indexierung der Steuerbemessungsgrundlagen. "Das ist existentiell für Binnenkonsum, Wirtschaft und Arbeitsplätze - und damit auch für die Steuereinnahmen!", so Amann.

"Dagobert Duck lässt grüßen - aus dem Finanzministerium! Denn ohne die Anpassung der Steuerprogression an die Teuerungsrate sind Lohnerhöhungen weniger ein gerechter Leistungsabgleich für die Arbeitnehmer, sondern vielmehr eine total ungerechte "Abzocke" der Finanzministerin. Kurzfristig mag die Taktik aufgehen, mittelfristig wird die Finanzministerin damit Schiffbruch erleiden. Denn noch wird die Konjunktur vom Binnenkonsum gestützt. Wird die Kaufkraft aber nicht bald gestärkt und die Betriebe entlastet, ist es vorbei mit den kräftig sprudelnden Steuereinnahmen", so Amann.

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