Übertragung von Abfertigungsanwartschaften weiterhin möglich

Gesetzesnovelle bringt unbefristete Möglichkeit zum Übertritt ins System der Abfertigung Neu

Wien (OTS/PWK913) - Das System der Abfertigung Neu wurde vor zehn Jahren geschaffen. In dieser Zeit ist die betriebliche Vorsorge kontinuierlich gewachsen. Mehr als 19.000 Unternehmen nützten die Möglichkeit, die Abfertigungsansprüche ihrer Mitarbeiter an eine Vorsorgekasse zu übertragen. Somit profitieren mehr als 17.000 Arbeitnehmer heute von einer betrieblichen Vorsorge, obwohl ihr Dienstverhältnis bereits vor 2003 begann. Die Betrieblichen Vorsorgekassen begrüßen den Schritt des Gesetzgebers, Arbeitgebern und Arbeitnehmern auch weiterhin die Möglichkeit der Übertragung zu bieten.

"Durch die Novelle im Jahr 2008 wurde - mit Einbeziehung der Selbständigen - die Möglichkeit geschaffen, dass alle Österreicherinnen und Österreicher vom System der betrieblichen Vorsorge umfasst sind. Es ist ein logischer Schritt, dass auch Arbeitnehmern, die noch dem System der Abfertigung Alt unterliegen weiterhin die Chance erhalten bleibt, ins neue System zu wechseln," goutiert auch Andreas Csurda, Vorsitzender der Plattform der Betrieblichen Vorsorgekassen, die nun unbefristete Möglichkeit des Umstiegs.

Weiters wurde auch die Bezugsgröße für die Dotierung der Rücklage für die Erfüllung der Kapitalgarantie umgestellt. Hier wird nun die Gesamtsumme der Abfertigungsanwartschaften herangezogen, wodurch jährlich ein höherer Betrag der Rücklage zugeführt werden kann. Mit dieser Umstellung wird die Eigenmittelbasis der Betrieblichen Vorsorgekassen gestärkt und dies ist wieder ein wichtiger Schritt zur Erhöhung der Sicherheit für die Anwartschaftsberechtigten.

Bei der Betrieblichen Vorsorge zahlt der Unternehmer für seine Arbeitnehmer und für sich selbst monatlich Beiträge in eine Betriebliche Vorsorgekasse ein. Insgesamt veranlagen die 10 Vorsorgekassen ein Vermögen von rund 5 Mrd. Euro - sie sind damit ein Eckpfeiler der betrieblichen Vorsorge. (JR)

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Plattform der Betrieblichen Vorsorgekassen
Dr. Fritz Janda
Tel.: 05 90 900-4095
E-Mail: bvk@wko.at
Internet: www.betrieblichevorsorgekassen.at

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