WER-Preis der Industriellenvereinigung zum neunten Mal vergeben

Förderung des wissenschaftlichen Dialogs von Wirtschaft, Ethik und Religion

Wien (OTS/PdI) - Bereits zum neunten Mal wurde gestern Abend, Mittwoch, der "Preis zur Förderung des Dialogs zwischen Wirtschaft, Ethik und Religion" (WER-Preis) von der Industriellenvereinigung (IV), in Kooperation mit der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz (KTU) im Haus der Industrie in Wien vergeben. Der Preis wird alle zwei Jahre für Studierende sowie junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich in ihren Arbeiten mit dem Verhältnis der Wirtschaft zu Ethik, Religion oder Kirchen auseinandersetzen, ausgeschrieben - unter dem Motto: "sachgerecht, menschengerecht und gesellschaftsgerecht zu wirtschaften". Es wurden heuer 18 Arbeiten eingereicht.

Der mit insgesamt 7.500 Euro dotierte Preis wurde an vier Preisträger überreicht.
In der Kategorie 1 (Doktorarbeiten oder Habilitationsschriften) wurde Mag. theol. Barbara Rauchwarter für ihre Arbeit "Genug für alle. Biblische Ökonomie" ausgezeichnet. Den Preis in der Kategorie 2 (Diplomarbeiten), wurde gleich an zwei Kandidatinnen vergeben. MMag. Dr. Judith Brunner-Popela "Eine Neuorganisation des Arbeitsmarktes. Möglichkeitsräume für Hammingas Gedankenexperiment zu einer gerechteren Arbeitswelt" und MMag. Susanne Mitter "Organtransplantationen im Spannungsfeld ökonomischer, medizinischer, rechtlicher und ethischer Aspekte. Eine Bilanz für Österreich". In der Kategorie 3 (Seminararbeiten) wurde Mag. Dr. Martin Hiebl für seine Arbeit "The Role of the Cellarer: What Can the Corporate World Learn from a Benedictine Abbey's CFO?" geehrt.

Vor der Preisverleihung setzten sich Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und kirchlichen Organisationen im Rahmen eines Kurzsymposiums mit der Frage: "Kirche und Wirtschaft: Kooperation und Konflikt zur Weiterentwicklung der Gesellschaft" auseinander. Nach Impulsstatements von Prälat KR Mag. Maximilian Fürnsinn (Augustiner-Chorherren Stift Herzogenburg), Mag. Christoph Neumayer (Generalsekretär der Industriellenvereinigung) und Kirchenrat Walter Gösele (Evangelische Kirche A. B.) kam es zu einem regen Gedankenaustausch über eine Reihe von Themen, wie bspw. "Ganzheitliche Bildung", "Migration und Integration", "Projekt Europa", "Arbeitswelt und Privatleben", "Konfliktfelder, Visionen für die Zukunft", "Verständnis von Gerechtigkeit", "Steuerpolitik und Umverteilung" und "Leistung und Wettbewerb".

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