FP-Hofbauer: Bürokratischer Hürdenlauf bei Betriebsansiedlungen

FPÖ fordert öffentliche Verkehrsanbindung zur Simmeringer Sofie-Lazarsfeld-Straße

Wien (OTS/fpd) - Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sollte Wien über jede Betriebsneuansiedlung, welche neue Arbeitsplätze schafft, heilfroh sein. Wien ist aber anscheinend wirklich anders. Denn anstatt Betriebsneuansiedlungen zu fördern, werden immer wieder bürokratische Hürden errichtet, kritisiert der Simmeringer FP-Gemeinderat, LAbg. Manfred Hofbauer.

So zum Beispiel die Großwäscherei R&E Goebel, ein Betrieb mit 13 Mitarbeitern sowie die Farben und Lack Firma Synthesa mit ca. 60 Mitarbeitern, die sich heuer im neuen Simmeringer Betriebsgebiet in der Sofie-Lazarsfeld-Straße angesiedelt haben.

Bei einem kürzlich durchgeführten Betriebsbesuch in der Großwäscherei R&E Goebel gemeinsam mit hochrangigen FPÖ-Wirtschaftsvertretern sowie der Klubobfrau der FPÖ-Simmering Sonja Bauernhofer konnte sich Hofbauer in einem Gespräch mit dem Firmeninhaber selbst ein Bild von der Situation vor Ort machen. Trotz stolzer Quadratmeterpreise von 180 Euro und einem bürokratischen Hindernislauf bei den Amtsverfahren, entschloss sich der Unternehmer im Jahr 2012 seinen Betrieb mit neustem umwelttechnischem Standard in Simmering zu errichten.

Ein großes Problem stellt allerdings der nicht vorhandene öffentliche Anschluss in diesem Gebiet für die Unternehmer dar. Um den Mitarbeitern einen etwa halbstündigen Fußmarsch zur nächsten öffentlichen Busstation zu ersparen, müssen die beiden Firmen, die sich bereits in der Sofie-Lazarsfeld-Straße angesiedelt haben, ihre Angestellten mit eigenen Mitteln zum und vom Arbeitsplatz bringen, berichtet Hofbauer.

Obwohl es vor der Betriebsansiedlung Zusagen und mehrere vergebliche Anläufe durch die Unternehmer bei öffentlichen Stellen gab, ist die Gemeinde Wien bisher nicht bereit für eine öffentliche verkehrstechnische Lösung zu sorgen. Aus diesem Grund haben auch schon zahlreiche Firmen, die an Betriebsansiedlungen auf dem Industriegelände Interesse gezeigt haben, ihr Unternehmen im nur wenige hundert Meter entfernten Niederösterreich errichtet. Dabei könnte der in der Nähe befindliche öffentliche Autobus mit ein wenig gutem Willen auch dieses Gebiet erschließen.

Durch die unternehmerfeindliche SPÖ-Politik gingen Simmering schon zahlreiche, dringend benötigte Arbeitsplätze verloren, kritisiert Hofbauer, "die Tatsache, dass in einem als aufgeschlossenes Indust-riegebiet bezeichneten Areal keinerlei öffentliche Verkehrsanbindung besteht, lässt ein Desinteresse der Mehrheitspartei in Wien, den Sozialisten (der sogenannten Arbeiterpartei), an der Arbeitsmarktsi-tuation in unserer Stadt erkennen!"

Die FPÖ-Simmering wird auf jedem Fall bei der nächsten Sitzung des Bezirksparlaments einen entsprechenden Antrag zur Anbindung dieses Gebietes an den öffentlichen Verkehr einbringen, kündigt Hofbauer abschließend an. (Schluss) hn

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