Vorläufig "Weihnachtsfriede" am Gnadenhof Hendlberg

Blockaden und Medienarbeit vorerst erfolgreich: Beginn der Straßenbauarbeiten durch den Gnadenhof für heuer ausgesetzt

Laaben (OTS) - Nach Informationen durch die beauftragte Baufirma STRABAG soll heuer definitiv nicht mehr mit den Bauarbeiten der Privatstraße quer durch den Gnadenhof Hendlberg, Gemeinde Brand-Laaben, NÖ begonnen werden. Der Grund liegt einerseits in den derzeit bereits herrschenden streng winterlichen Verhältnissen, andererseits aber auch in den laufenden Verhandlungen für eine Kompromißlösung (siehe www.ots.at/presseaussendung/OTS_20121114_OTS0134). Zudem gibt es ja -nach den Einsprüchen von ANIMAL SPIRIT - noch gar keinen rechtskräftigen Abbruchbescheid für die vom Straßenbau betroffenen Tier-Behausungen, bzw. wurden von der Gemeinde Laaben "Mängelbehebungsaufträge" für einige der betroffenen strittigen Bauwerke erteilt, die derzeit noch in Bearbeitung sind.

Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann von ANIMAL SPIRIT und Gründer des Gnadenhofes: "Wir sind sehr erleichtert, daß jetzt zumindest über die kommenden Feiertage eine Art Weihnachtsfriede eingekehrt ist und die seit 15. Oktober angekündigten Bauarbeiten bislang erfolgreich verhindert und vorläufig ausgesetzt worden sind. Diese Zeit über den Winter sollten alle Beteiligten - Gemeinde, Landesregierung, Baufirma, Grundeigentümer und nicht zuletzt die Bauwerberin - nützen, um eine für alle Betroffenen akzeptable Lösung zu erzielen. Eine diesbezüglich geplante Sitzung am "runden Tisch" wurde uns gestern vom Leiter der Abteilung Güterwege in der NÖ Landesregierung angekündigt. Diese Lösung kann aber nur so aussehen, daß diese Privatstraße eben nicht quer durch den Gnadenhofgrund über bestehende Tierställe und im steilsten, rutschgefährdedsten Stück verläuft, sondern am UNTEREN, wesentlich flacheren Ende des Grundstücks, wodurch unsere Weide, die Zäune und der Friede für die Tiere erhalten blieben. Sollte es dadurch zu Mehrkosten kommen - was nach Ansicht eines Architekten ohnehin nicht der Fall sein dürfte -, so kann und muß man auch darüber reden bzw. könnten diese die öffentliche Hand tragen, die sich ja ohnehin schon zu 50% (!) an dieser Privatstraße zu einer Hausruine beteiligt."

Und Dr. Plank abschließend: "Nachdem uns bislang eine Phalanx von SekretärInnen des NÖ Landeshauptmanns Dr. Pröll von einer Terminvereinbarung mit ihm abgehalten hat, liegt die Sache nun in der Abteilung von Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, ebenfalls ÖVP.

Sollte es durch die laufenden Verhandlungen zu einer einvernehmlichen Lösung kommen, soll uns das auch recht sein. Wenn nicht, werden wir jedenfalls dafür sorgen, daß dieses Thema -Teil-Zerstörung eines erfolgreich geführten, ausschließlich durch private Spendengelder aufgebauten Tier-Gnadenhofes mit Hilfe von Steuergeldern - Teil des bevorstehenden niederösterreichischen Wahlkampfes wird!"

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