Keine "Kündigungssteuer" für die Bauwirtschaft

In den gestrigen Abendstunden beschloss der Nationalrat eine Sonderregelung zur Auflösungsabgabe für die Bauwirtschaft

Wien (OTS/PWK910) - Wie bekannt, werden ab 1. Jänner 2013 alle Arbeitgeber bei Auflösung eines Dienstverhältnisses verpflichtet, Euro 113,-- als Beitrag zur Gebarung der Arbeitsmarktpolitik abzuliefern.
Über Initiative der Bausozialpartner wurde beschlossen, dass diese Abgabe für alle Betriebe hinsichtlich jener Arbeiter, die dem Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungsgesetz (BUAG) unterliegen, bis 1. Juli 2013 nicht anfällt. Damit besteht kein Anlass mehr, aus diesem Grund noch vor Jahresende Kündigungen auszusprechen. Die Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungskasse (BUAK) führt einen Pauschalbetrag an das Sozialministerium für Zwecke der Arbeitsmarktpolitik ab.

"Diese Lösung ist praktikabel und unbürokratisch für die Bauwirtschaft. Wir werden die Frist nutzen und konstruktive Verhandlungen führen. Ziel ist es, für die saison- und witterungsabhängige Bauwirtschaft bis zum Sommer eine Sonderlösung zu finden", erklären die beiden Bausozialpartner Bundesinnungsmeister Hans-Werner Frömmel und Gewerkschaft Bau- Holz Vorsitzender Abg. z. NR Josef Muchitsch.

Die Bausozialpartner werden im ersten Halbjahr 2013 Verhandlungen starten, die zu einer verbesserten Durchbeschäftigung und zu einer Verringerung der Winterarbeitslosigkeit vor allem bei älteren Bauarbeitern führen sollen. (PM)

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