D&B-Bundesliga Index: Salzburg erneut Herbstmeister

Salzburg ist eindeutiger Herbstmeister 2012, zumindest in finanzieller Hinsicht. Die Austria, sportlich der überlegene Sieger, ist laut D&B abgeschlagen.

Wien (OTS) - Die sportliche Entscheidung über den Fußball-Herbstmeister in der höchsten österreichischen Spielklasse viel eindeutig zu Gunsten von Austria Wien aus. In wirtschaftlicher Hinsicht befinden sich die Veilchen in der unteren Hälfte der Tabelle. Es sind nach wie vor die Salzburger, die der finanzstärkste Klub Österreichs sind. Mit 86 Punkten können sie die beste Bewertung durch die Wirtschaftsauskunftei Dun & Bradstreet (D&B) verbuchen. Aber nur im Vergleich zu den anderen Bundesliga-Klubs: Denn vom möglichen Bestwert von 100 Punkten ist auch der Spitzenreiter ein gutes Stück entfernt. Die Salzburger können dank der Mateschitz-Millionen auf ein Budget von 40 Mio. Euro bauen. Das ist das Doppelte des Budgets des Zweitplatzierten im D&B-Ranking, Rapid Wien.

Sportlicher Herbstmeister mit schwacher Finanzbrust

Der Bundesliga-Index von D&B spiegelt wider, wie gesichert die finanzielle Existenz der österreichischen Fußballvereine ist. So gesehen ist es um den sportlichen Herbstmeister, Austria Wien, schlecht bestellt. Aufgrund des vorbelasteten Eigenkapitals erreichen die Favoritner nur 60 Punkte. Obwohl die Austria mit 15 Mio. Euro über das dritthöchste Budget in der Liga verfügt, verliert sie in der wirtschaftlichen Tabelle an Boden. War sie zum Ende der Meisterschaft 2011/2012 noch an fünfter Stelle, wurde sie in der Herbstmeisterschaft um einen Platz nach hinten gereiht. Der Grund dafür ist der wirtschaftliche Erfolgsrun des SV Mattersburg. Die Burgenländer steigerten sich von 60 auf 74 Punkte und schoben sich auf den dritten Platz im D&B-Index vor.

Gute Bilanzen alleine schießen keine Tore

Im österreichischen Fußball gibt es starke Gegensätze zwischen den wirtschaftlichen und sportlichen Erfolgen der Klubs. Der Umkehrfall zur Austria ist der SV Mattersburg, der sich wirtschaftlich stark steigern konnte, aber in der Fußballtabelle über den siebten Rang nicht hinauskommt. Gleiches gilt für den SC Wiener Neustadt, immerhin der Vierte im D&B-Ranking, in der Bundesliga aber abgeschlagen auf dem neunten Platz.

Die wirtschaftliche Situation der heimischen Klubs ist verbesserungswürdig. Eine mögliche Quelle, zusätzliche Einnahmen zu generieren, wäre der Aufstieg in internationalen Bewerben. Doch auch an dieser Front sieht es für die heimischen Klubs schlecht aus.

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