Nationalrat - Fazekas: EU-weit einheitliche Kennzeichnungspflicht bringt Sicherheit bei Sprengmitteln

Lösung für Kostentragung der Aufsuchung und Entschärfung von Fliegerbombenblindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Abgeordneter Hannes Fazekas zeigt sich zufrieden über die Novelle zum Sprengmittelgesetz, bei der es primär um gesetzliche Anpassungen an eine EU-Richtlinie geht. Beschlossen wurde auch, dass in Zukunft allein das Verteidigungsministerium für die Sicherung und Vernichtung von Kriegsmaterial zuständig sein wird. "Jedoch muss das auch in Zukunft in enger Zusammenarbeit und Kooperation mit der Polizei erfolgen", so Fazekas. ****

In dem Zusammenhang äußert Fazekas leise Kritik, dass es noch keine Lösung hinsichtlich der Kostentragung über die Aufsuchung und Entschärfung von Fliegerbombenblindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg gibt. "Noch immer soll es in Österreich 15.000 Blindgänger geben, noch immer ist nicht geklärt, wer für das Auffinden und die Entschärfung aufkommen sollen. Private und Kommunen sollen es aber nicht sein!", so Fazekas. (Schluss)

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