Nationalrat - Plessl: EU bringt Österreich ein Mehr an Sicherheit

Wien (OTS/SK) - Anlässlich der Plenardebatte zum Sicherheitsbericht 2011 heute, Mittwoch, erklärt SPÖ-Abgeordneter Rudolf Plessl, dass Österreich durch die Europäische Union breite Unterstützung in der Kriminalitätsbekämpfung erhält. Im Zusammenhang mit der Fremdenkriminalität in Österreich kritisiert Plessl, dass die Opposition - allen voran die FPÖ - mit unkorrekten Zahlen spiele. "Im Sicherheitsbericht 2011 kann man klar nachlesen, bei den Tatverdächtigen nicht-österreichischer Herkunft standen Deutsche an der Spitze", so Plessl. 2011 wurden 91.699 strafbare Handlungen gegen Leib und Leben angezeigt, 357.801 strafbare Handlungen waren gegen fremdes Vermögen gerichtet. ****

Für notwendig hält Plessl eine Aufstockung des Personals und erinnert die FPÖ daran, dass gerade sie es war, die in der Zeit zwischen 2000 und 2006 insgesamt 3.500 Polizistinnen und Polizisten, allein in Wien 1.200, eingesparten hat. "Diese Bundesregierung versucht nun mit der Aufstockung der Budgetmittel den falschen Weg der Vergangenheit wieder wettzumachen", so Plessl. Im Zusammenhang mit der Rückführung von Fremden zeigt sich Plessl zufrieden über die Arbeit von Frontex, mit der die Außengrenzen der EU-Mitgliedstaaten besser koordiniert werden sollen. Insbesondere was die Unterstützung der Mitgliedstaaten bei der Organisation gemeinsamer Rückführungen von Drittstaatsangehörigen ohne Aufenthaltsrecht in der EU betrifft. (Schluss) mo/rm

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