Städte ermuntern zu "Mut zu BürgerInnebeteiligung"

Wien (OTS) - "BürgerInnenbeteiligung bedeutet, die Menschen als PartnerInnen zu betrachten und nicht als KundInnen. BürgerInnenbeteiligung braucht klare Regeln, Transparenz und Vertrauen", sagte heute Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou bei der Eröffnung der Fachtagung "Mut zur BürgerInnenbeteiligung" vom vom KDZ - Zentrum für Verwaltungsforschung und dem Österreichischen Städtebund im Wiener Rathaus. Vassilakou: "Wien setzt auf stärkere Bürgerbeteiligung. Das zeigen wir bei der Neugestaltung der Ottakringer Straße, der Neugestaltung des Schwedenplatzes und der Wiener Charta, an der 8.000 Menschen und 300 Partner mitgewirkt haben. Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Sie haben hohe Qualität, hohes Bewusstsein für das Gesamte der Stadt und sie sorgen für hohe Akzeptanz."

"BürgerInnenbeteiligung stärkt Transparenz, informiert BürgerInnen, bezieht BürgerInnen in Planungs- und Umsetzungsprozesse ein, befähigt BürgerInnen und gesellschaftliche Gruppen zur Teilhabe und öffnet Politik und Verwaltung für neue Formen des Mitmachens", so Thomas Weninger, Generalsekretär des Österreichischen Städtebundes.

Über Erfahrungen bei BürgerInnenbeteiligung berichtete Bruno Kaufmann, Stadtrat in der nordschwedischen Stadt Falun. Unter dem Motto "Falun Democratic City" wurden in der 40.000-EinwohnerInnenstadt schon vor Jahren Schlüsselinstrumente der BürgerInnenbeteiligung verankert.

In der anschließenden Plenumsdiskussionsrunde diskutierten zahlreiche kommunalen VertreterInnen, darunter die Innsbrucker Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Martin Duelli von der Stadt Feldkirch und Ursula Hammerl vom Magistrat Graz. In der Open Space Runde am Nachmittag gab es dann für das Publikum die Möglichkeit, an 9 Tischen mit ExpertInnen konkrete Projekte zu diskutieren.

Das aktuelle Buch des KDZ - Zentrum für Verwaltungsforschung beschäftigt sich ebenfalls mit dem Thema BürgerInnenbeteiligung:
"Offene Stadt - Wie BürgerInnenbeteiligung, BürgerInnenservice und soziale Medien Politik und Verwaltung verändern" von Thomas Prorok und Bernhard Krabina (Hrsg.)

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