FSG-Frauen: Regelung der Pflegefreistellung kommt endlich in der Realität an

Beschluss im Nationalrat auch nach 40 Jahren ein Anlass zur Freude

Wien (OTS/FSG) - "Verschiedenste Familienformen sind schon längst Realität. Jetzt kommt endlich auch die Regelung der Pflegefreistellung im 21. Jahrhundert an", begrüßten die FSG-Frauen in der GdG-KMSfB (Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe) den heutigen Beschluss des Nationalrats. Der Anspruch auf Pflegefreistellung wird auf Patchwork-Eltern und auf jene Eltern, die nicht im gleichen Haushalt leben wie ihr Kind, ausgeweitet.++++

"Das ist ein geschichtsträchtiger Tag und ein Quantensprung für Österreichs Familien. Wir erwarten uns nun die zügige Umsetzung der Novelle in den Ländern für unsere Kolleginnen und Kollegen", sagte die Bundesfrauenvorsitzende der FSG/GdG-KMSfB, Christa Hörmann. Unter anderem wird durch die Novelle das Recht auf Begleitung ins Krankenhaus für Kinder bis zum 10. Lebensjahr verankert.

Sabine Weissmann (35), Bundesfrauenreferentin in der FSG/GdG-KMSfB:
"Der Entfall des gemeinsamen Haushaltes in der Pflegefreistellung ist seit beinahe vier Jahrzenten eine gewerkschaftliche Forderung -länger als ich auf der Welt bin! Ich freue mich sehr, dass ich diesen Meilenstein in der Familienpolitik als aktive Funktionärin begrüßen darf, was meinen Vorgängerinnen nicht vergönnt war."

"Unser Dank gilt dem unermüdlichen Einsatz der sozialdemokratischen Frauenministerin Heinisch-Hosek und des Sozialministers Rudolf Hundstorfer, die nicht nur Lippenbekenntnisse machten, sondern Taten folgen ließen. Mit dieser Novellierung beginnt ein neues Kapitel für die Familien der ArbeitnehmerInnen", schlossen die FSG-Frauen in der GdG-KMSfB.

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