LR Dobernig: Bereits 2011 war Depotlösung für Kärntner Landesmuseum fertig am Tisch!

150.000 Euro Extrabudget zur Adaptierung für ein Depot in Klagenfurt waren fixiert - Parteipolitik und Hasstiraden der SPÖ schaden Museum

Klagenfurt (OTS) - Zur aktuellen Diskussion um das Landesmuseum stellt Finanzlandesrat Harald Dobernig (FPK) heute, Mittwoch, noch einmal klar, dass bereits im Frühjahr 2011 eine Depotlösung für das Landesmuseum fertig am Tisch war. "Es ist unwahr, dass in meiner Zeit als Kulturreferent nichts für eine Depotlösung beim Landesmuseum unternommen wurde und wir das Problem einfach ignoriert hätten. Dies wird von SPÖ, ÖVP und Grünen aus rein parteipolitischen Gründen bewusst falsch dargestellt", betont Dobernig. Im Hinblick auf die heutigen Hasstiraden der SPÖ gegen LH Gerhard Dörfler und die Freiheitlichen zeige sich, dass die SPÖ alles im Lichte des Wahlkampfes sieht und statt gemeinsam zu arbeiten sogar mit dem Landesmuseum politisches Kleingeld wechseln will. "Das Landesmuseum als ein kulturelles Gedächtnis des Landes ist aber zu wichtig, als dass es für Parteipolitik und Partei-Hickhack missbraucht werden sollte", so der Landesrat.

Für die notwendige Depotlösung für die Sammlungsbestände des Landesmuseum wurde von Dobernig dem damaligen Direktor Erich Wappis bereits im November 2010 Unterstützung zugesagt, wie dieser auch in der "Radio Streitkultur" am Montag bestätigt hat. Diese Zusage von Landesrat Dobernig wurde mit Wappis am 15. Februar 2011 nochmals in der vom Museum gewünschten Höhe von 150.000 Euro Extrabudget zur Einrichtung/Innenadaptierung für das anzumietende Depot am Gerberweg in Klagenfurt fixiert. Die Mietkosten für das Depot wollte das Museum aus dem eigenen kaufmännischen Budget finanzieren, auch einen fertigen Mietvertrag hat es dafür bereits gegeben! Letztlich wurde das Angebot vom Museum aber doch nicht in Anspruch genommen.

Wie Dobernig festhält, hat die Landesimmobiliengesellschaft (LIG) nach Bekanntwerden der Schimmelkontaminierung Sofortmaßnahmen ergriffen und dem Landesmuseum bereits im Spätsommer dieses Jahres Ersatzquartiere für die Sammlungsbestände angeboten. Dieses Angebot wurde seitens des Museums aber bis heute nicht angenommen, obwohl rasche Maßnahmen notwendig sind. "Für 2013 hat die LIG als Eigentümerin außerdem 2,5 Mio. Euro für Gebäudesanierungen, also die vollständige Sanierung des Daches, der Fassaden und Fenster sowie Maßnahmen in den Kellerräumen zugesagt", betont Dobernig. Wie aus der gestrigen Stellungnahme von Dr. Felsner und der Finanzabteilung ersichtlich, stehe dem Museum derzeit auch ein Barguthaben in Höhe von rd. 1,6 Mio. Euro für Sofortmaßnahmen zur Verfügung.

Hinsichtlich der Auskunftspersonen in der gestrigen Regierungssitzung stellt Dobernig klar, dass diese deshalb gehört wurden, weil Aussagen von Landesrat Waldner wegen der Änderung seines RS-Aktes durch Abteilungsleiterin Gerhild Hubmann auf einen möglichen Amtsmissbrauch schließen ließen. "Die Aufklärung war daher auch im Sinne der betroffenen Beamten wichtig und notwendig, das hat sicher nichts mit gekränkter Eitelkeit zu tun", so Dobernig.

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