Karlheinz Töcherle: Miteinander der Generationen ist Bereicherung für Alt und Jung

Wissenschafts- und Forschungsminister beim CityScienceTalk in der Aula der Wissenschaften zum Thema "Für immer jung?"

Wien (OTS) - Im Rahmen des "Europäischen Jahres für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen" lud Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle am 4. Dezember 2012 zu einem "CityScienceTalk" zum Thema "Für immer jung?" in die Aula der Wissenschaften. Interdisziplinäre Zugänge und der intensive Dialog zwischen Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft standen im Mittelpunkt. "Ich erlebe immer wieder, auch in meiner eigenen Familie, dass das Miteinander von Generationen eine Bereicherung für Alt und Jung ist. Diese Bereicherung ist die schönste Form des Alterns", so der Wissenschaftsminister bei seinem Eingangsstatement. Seit der Antike sei der Begriff "Altern" immer auch positiv besetzt und die Wertschätzung für ältere Personen und ihre Stärken sei auch in der heutigen Zeit wichtig.

Im Zuge einer hochkarätigen Podiumsdiskussion wurde über die alternde Gesellschaft, aber auch über die Rolle der Familie diskutiert. Es sei eine "Legende", dass ältere Menschen weniger produktiv seien, gerade durch ihre Erfahrung seien sie den jüngeren oft weit überlegen, so die Ansage von Georg Wick vom Labor für Autoimmunität der Medizinischen Universität Innsbruck. Wissenschaftsminister Töchterle unterstrich die Verantwortung des Einzelnen: "Wir dürfen nicht alles an den Staat delegieren, sondern müssen zum Beispiel auch unseren Kindern Freiräume für ihre Entwicklung geben." Ähnlich äußerte sich auch der Wiener Soziologieprofessor Franz Kolland, der neue Konzepte, etwa in der Pflege, und eine "Kultur des Alterns in der Gesellschaft" forderte. Biomedizinerin Beatrix Grubeck-Loebenstein gab einen spannenden Einblick, welchen Einfluss biologische Effekte für das Altern haben, und in die neuesten Forschungsergebnisse zum "gesunden" Altern.

"Generationenübergreifend" diskutierten die Schauspielerinnen bzw. Musikerinnen Christa Schwertsik und ihre Tochter Katharina Stemberger sowie Georg Wick und seine Tochter Natalie Lottersberger, die im Gesundheits- und Sozialbereich tätig ist. Künstlerisch begleitet wurde die Veranstaltung von der Performance DEADLINE der Age Company.

Der nächste CityScienceTalk, zum Thema "Welt und Untergang: vom Mythos zur Angst" findet am 17. Dezember 2012 in der Aula der Wissenschaft statt.

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