FPÖ: Strache zu Hypo: ÖVP-Sumpf in Niederösterreich endlich trockenlegen!

Wien (OTS) - Der Skandal rund um die ÖVP-Landesbank in Niederösterreich zeige, dass das Bundesland mit einem dicken schwarzen Filz aus Begierden, Willkür und Freunderlwirtschaft überwuchert sei, meinte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache zu den jüngsten Entwicklungen um die Hypo Niederösterreich. Das zeige auch die Aufhebung der Immunität von Erwin Prölls Wasserträger und Klubobmann Klaus Schneeberger sowie des ÖVP-Landtagsabgeordneten Willibald Eigner.

Die Vorwürfe gegen die niederösterreichische Hypo sind vielfältig. Primär geht es um die unkorrekte Bilanzdarstellung von Papieren der insolventen Investmentbank Lehmann Brothers im Zusammenhang mit der Liechtenstein-Anleihe "Aquarius" und um die Auslagerung selbstgefährdeter Assets in das von der Hypo gegründete Special Purpose Vehicle (SPV) und einen diesbezüglichen Kredit über 802 Millionen Euro. Gegen die Chefs und Ex-Chefs der Hypo NÖ laufen Verfahren wegen Verdachts auf Untreue und Bilanzfälschung, gegen die landeseigene Vermögensverwalterin, die frühere FIBEG, laufen Verfahren wegen der Veranlagung der Wohnbaudarlehen.

"Es wird Zeit, dass der ÖVP-Sumpf in Niederösterreich endlich trockengelegt wird", betonte Strache. Erwin Pröll betrachte das Bundesland als sein Privateigentum, in dem er schalten und walten könne, wie es ihm beliebe. Es sei an der Zeit, diesen Landeshauptmann endlich ins politische Ausgedinge zu schicken, wozu die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher bei den kommenden Landtagswahlen 2013 Gelegenheit hätten.

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