"Eco" über den Wirtschaftsfaktor Haustier

Am 6. Dezember um 22.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin am Donnerstag, dem 6. Dezember 2012, um 22.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Geheimrezepte: So legen Finanzprofis ihr eigenes Geld an

Experten und Expertinnen wirken überzeugend, wenn sie erklären, welches Anlageprodukt sich für welchen Anlegenden eignen könnte. Doch wie legen die Profis ihr eigenes, privates Geld an? Gerade jetzt, wo es nicht einfach ist, sein Geld zu vermehren und die Inflation zu überbieten? In "Eco" zeigen ein Finanzberater, ein Vermögensverwalter und die Direktorin einer Privatbank höchstpersönlich, was sie selbst mit 10.000, 30.000 oder 50.000 Euro tun, wie und wo sie ihr Erspartes langfristig anlegen. Ein Ziel haben alle drei: Absicherung des Geldes - und trotzdem einen akzeptablen Ertrag erwirtschaften! Die Experten verfolgen unterschiedliche Wege: Wertpapiere, die kaum jemand kennt, Überlegungen zum aktuellen Kauf von Gold und Silber sowie strategisches Zuwarten beim Anlegen.

Kampf um den Euro: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht

Die gemeinsame europäische Währung führt einen zähen Überlebenskampf. Und dieser wird sich auch im Jahr 2013 fortsetzen. Allerdings: Die immer neuen Erklärungen der europäischen Eliten, warum immer öfter immer neues Geld zur Rettung des Euro ausgegeben werden muss, stoßen bei den Bürgerinnen und Bürgern auf immer größere Skepsis. "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht", heißt es doch sprichwörtlich. "Eco" hat jetzt zum Jahresende 2012 die aktuelle Stimmungslage der Österreicherinnen und Österreicher zu ESM, EZB und zur Eurorettung abfragen lassen. Sie bringt ein auch für die österreichische Bundesregierung ernüchterndes Ergebnis: Der Widerstand gegen den Europäischen Stabilitätsmechanismus, ESM, wächst, die Meinung, dass Griechenland aus der Euro-Zone austreten muss, gewinnt deutlich Überhand, die Erwartung, dass auch nur ein Steuer-Euro zurückfließt, der Athen geborgt wurde, tendiert gegen null. Die aktuelle Umfrage und den Kampf um den Euro analysiert für "Eco" Finanzstaatssekretär Andreas Schieder.

Luxusartikel boomen: Auch die Krise trägt Prada

Viele Unternehmen in Österreich müssen jetzt wegen der Konjunkturflaute auf Kurzarbeit umstellen, Hunderttausende Beschäftigte in Europa verlieren mit dem Wintereinbruch ihren Job. Anders bei Erzeugern von Luxusartikeln, die offensichtlich der Krise trotzen. Eine Untersuchung zeigt, dass die europäischen Hersteller von edlen Handtaschen und Accessoires, von Jachten und Sportwagen 440 Milliarden Euro Umsatz machen. Und für die kommenden Jahre werden weitere jährliche Zuwachsraten vorhergesagt, jeweils sieben bis neun Prozent. Luxus scheint auch dort keine Krise zu kennen, wo große Sorgen um die Staatsfinanzen kursieren, in Italien zum Beispiel. Allein das Luxus-Modehaus Prada hat dank der rasanten Nachfrage aus Asien seinen Gewinn im ersten Halbjahr 2012 um fast 60 Prozent gesteigert. Ähnliches gilt - wie ein "Eco"-Lokalaugenschein zeigt -für Ferrari und den Nobel-Juwelier Bulgari.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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