Wiener ÖVP fordert Ausbau von U-Bahn und Garagen

Wien (OTS) - Der Landesparteiobmann der Wiener ÖVP, Manfred Juraczka, bekräftige am Mittwoch die Forderung seiner Partei nach einem Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes sowie der Schaffung zusätzlicher Parkmöglichkeiten für PKW. Die Errichtung einer Linie U5 sei das "wesentlichste Projekt" beim Ausbau des Wiener U-Bahn-Netzes. Die U5 solle Dornbach mit dem 5. Bezirk verbinden und somit ein Einzugsgebiet von 400.000 Menschen bedienen. Die Zuschüsse der Stadtregierung an die Wiener Linien bezeichnete Juraczka als "grünen Öffi-Schmäh": Jeder Bürger zahle 800 Euro per anno, ganz egal, ob dieser die öffentlichen Verkehrsmittel nütze oder nicht. Bezugnehmend auf den motorisierten Individualverkehr wiederholte Juraczka seinen Vorschlag von Jänner, für die Westbezirke ein Zonenmodell zu schaffen. Parkpickerl für die Außenbezirke müssten demnach billiger sein als für die Innenstadt. Er kritisierte in diesem Zusammenhang erneut die rot-grüne Stadtregierung: So würden beispielsweise im 8. Bezirk mehr Parkpickerl ausgestellt, als Parkplätze zur Verfügung stehen. Die Parkometerabgabe wiederum sei laut Gesetz dazu vorgesehen, zweckgebunden für den Bau von Garagen verwendet zu werden. Derzeit würden aber nur rund 4 Prozent dieser Abgaben in die Schaffung von Garagenplätzen fließen. Juraczka forderte einen raschen Ausbau der Parkmöglichkeiten für PKW im Stadtgebiet, insbesondere an den Endstellen der U-Bahn-Linien.

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