Junge ÖVP: Ohne uns Ehrenamtliche geht gar nichts

Die Junge ÖVP bedankt sich am Tag des Ehrenamtes bei den über 3 Millionen ehrenamtlich tätigen Menschen in Österreich - Zivildienst ist oft Eintrittskarte zum Ehrenamt

Wien, 5. Dezember (ÖVP-PD) "In Österreich gibt es drei Millionen Freiwillige, mehr als die Hälfte davon sind junge Menschen. 77 Prozent der jungen Freiwilligen engagieren sich deshalb, weil sie etwas bewegen und etwas Gutes tun wollen. Das braucht Anerkennung und Wertschätzung, denn: Ohne uns Ehrenamtliche und speziell ohne uns junge Freiwilligen geht in Österreich gar nichts", so LAbg. Mag. Christoph Wolf, Bundesobmann-Stellvertreter der Jungen ÖVP, anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamtes, an dem er an einer Podiumsdiskussion an der Wirtschaftsuniversität Wien zum Thema Ehrenamt teilnimmt. ****

Viele junge Menschen arbeiten ehrenamtlich bei Rettungs- & Blaulichtorganisationen. Ein Großteil von ihnen hat schon vorher den Zivildienst bei der jeweiligen Organisation abgeleistet und bleibt dort nachher weiterhin ehrenamtlich tätig: "Engagement für den Mitmenschen ist als Dienst am Menschen und Stütze unserer Gesellschaft unverzichtbar und kann mit Geld nicht aufgewogen werden. Der Zivildienst ist für viele junge Menschen die Eintrittskarte in ein oft lebenslanges ehrenamtliches Engagement in Bereichen, die sie ohne den Zivildienst kaum kennengelernt hätten. Der Wegfall der Wehrpflicht würde auch das Ende des Zivildienstes und damit einen Wegfall vieler gewohnter Sozialleistungen und eine Abwertung des ehrenamtlichen Engagements generell bedeuten",
spricht sich Wolf hinsichtlich der kommenden Wehrpflicht-Volksbefragung klar gegen die Abschaffung der Wehrpflicht aus.

Ehrenamt muss aus Sicht der Jungen ÖVP gefördert und nicht durch dessen Ersatz durch bezahlte Dienste untergraben werden. Konkret geht das durch ehrliche Anerkennung und Unterstützung:
"Junge Menschen sollen sich ihre freiwillige Arbeit und ihre erworbenen Qualifikationen von einer unabhängigen Behörde zertifizieren und dokumentieren lassen können. Darüber hinaus soll man als ehrenamtlich tätiger junger Mensch etwa auch mehr Fehltage in der Schule oder der Universität erhalten, sofern diese für die Freiwilligentätigkeit verwendet werden", so Wolf abschließend.

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